Dennis Rattelsberger kehrt zur FSV Werdohl zurück

+
Dennis Rattelsberger (rechts, im Trikot des TuS Plettenberg) kehrt nach drei Jahren Abstinenz zurück zur FSV Werdohl.

Werdohl - Am Tag nach dem torlosen Remis gegen RW Hünsborn in der Fußball-Landesliga gab Carsten Minker, Sportlicher Leiter der FSV Werdohl, mit Dennis Rattelsberger den ersten Neuzugang für die neue Saison bekannt. Zudem haben sechs Akteure ihre Zusage gegeben, auch 2016/17 am Riesei zu kicken.

Innenverteidiger Rattelsberger ist Werdohler und dementsprechend bei der FSV ein alles andere als unbekanntes Gesicht. Im Sommer 2013 kehrte er dem Verein allerdings den Rücken, sammelte anschließend beim SV Hohenlimburg 10 und dem SuS Langscheid/Enkhausen Erfahrungen in der Westfalenliga, ehe er im vergangenen Jahr beim Bezirksligisten TuS Plettenberg anheuerte. 

„Wir wussten, dass wir auf seiner Position Bedarf hatten“, betonte Minker mit Blick auf den Wegfall von Robert Bierkoch, der seine Fußball-Laufbahn aus beruflichen Gründen bekanntlich einstweilen auf Eis gelegt hat. 

Ferner liegen dem Sportlichen Leiter der Werdohler die ersten Zusagen aus dem bestehenden Kader vor. Neben Torhüter Markus Grete halten Philip Fischer, Marius Maus, Marcus Brüll und Youngster Ömer Koctürk dem Riesei-Klub über den Sommer hinaus die Treue. Noch offen ist hingegen der Verbleib der vier Winter-Verpflichtungen Muammer „Bubi“ Topcu, Emanuele Catalano, Emin Günes und Yavuz Can Duru. Minker erklärte auf Nachfrage, dass das Quartett zunächst nur für die laufende Saison zugesagt habe. 

Derweil zeigte sich Trainer Manuel Sander mit dem Punktgewinn gegen den Tabellenfünften aus Hünsborn am Sonntag nicht unzufrieden. „Mit ein bisschen Glück holst du sogar drei Zähler“, sagte der FSV-Coach. Im Werdohler Wind-Lotto stand die Begegnung über weite Strecken auf überschaubarem Niveau, was Sander aber nicht weiter überraschend fand. Denn neben den stürmischen Böen steigerten auch die ergiebigen Regenfälle der vergangenen Tage die Qualität des Geschehens auf dem durchnässten Kunstteppich nicht gerade. „So war die Piste sehr rutschig“, hatte der Werdohler Coach beobachtet. 

Unabhängig davon war sein Team einem möglichen Sieg jedoch näher als der Favorit aus der Gemeinde Wenden. „Die besseren Chancen hatten wir“, sagte Sander, vermisste lediglich „ein bisschen mehr Glück oder Effektivität“. 

Immerhin: Mit RW Erlinghausen (1:2 in Lennestadt) und Bad Berleburg (2:2 in Altenhof) punkteten auch die ärgsten Konkurrenten nicht dreifach.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare