Fußball-Landesliga

Lange Reise der FSV zur Jakobuslinde

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Auf die FSV Werdohl wartet eine lange Reise bis nach Brilon.

Werdohl – Der hochverdiente 4:2-Erfolg gegen Spitzenreiter FSV Gerlingen vor acht Tagen war ein Indiz dafür, dass für die FSV Werdohl in dieser Landesliga-Saison durchaus mehr möglich gewesen wäre. Rufen die Lennetaler ihr Leistungsvermögen annähernd voll ab, dann gehören sie zu den besten Teams der Liga.

Weil sie es aber eben oft nicht taten, spielen die Werdohler bestenfalls noch um Rang drei. Am Sonntag (15 Uhr, Stadion Jakobuslinde) könnte das Auswärtsspiel beim SV Brilon aufzeigen, ob die FSV noch um den dritten Tabellenplatz, der aller Ehren wert wäre, mitmischen kann. 

Die Gastgeber sind Rangfünfter, haben mit ihren 36 Zählern bislang zwei Pünktchen mehr gesammelt als die Lennetaler, allerdings auch schon eine Partie mehr absolviert. Die FSV also könnte mit einem Sieg vorbeiziehen am Aufsteiger, der auf Anhieb Fuß gefasst hat in dieser Klasse und der der mit 1:0 siegreichen FSV im ersten Vergleich über weiter Strecken auf Augenhöhe begegnete. 

Bangen um Kaya und El Alami

„Brilon ist gut strukturiert und eingespielt, arbeitet gut gegen den Ball. Es wird für uns ganz sicher nicht einfach. Ich hoffe aber, dass wir an die Leistung vom Gerlingen-Spiel anknüpfen können. Da war unsere Vorstellung nämlich überragend“, sagt der kickende FSV-Coach Marco Polo, der mit seinem Team von der Jakobuslinde mindestens einen Punkt mitnehmen möchte und einen von Beginn an konzentrierten Auftritt erwartet. 

Definitive Ausfälle gibt es auf Seiten der Werdohler zwar keine, wohl aber zwei Fragezeichen. Der Einsatz des gesundheitlich angeschlagenen Routiniers Murat Kaya, der gegen Gerlingen eine bärenstarke Partie absolvierte, ist ebenso fraglich wie der von Redouane El Alami, der aus privaten Gründen in dieser Woche nicht trainieren konnte. Julian Kroll ist wieder an Bord und ein Kandidat für die Startformation.

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