Fußball-Landesliga

Meistermacher Bayram Celik zurück an der Stätte des Triumphes

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Weiter Vollgas: Ömer Yilmaz (links).

Lüdenscheid – Der Gastgeber ist der Meister der Bezirksliga-Staffel 5, der Gast Meister der Staffel 6 – ein besonderes Landesliga-Spiel ist das Kräftemessen der beiden Aufsteiger am Sonntag (15.30 Uhr) auf dem Kunstgrün der Bezirkssportanlage an der Wiesbadener Straße aber aus einem anderen Grund.

Bayram Celik, der Meistertrainer der Spielzeit 20/21 beim SV 04 Attendorn, sitzt nun bei Rot-Weiß Lüdenscheid auf der Bank. Celik trifft am Sonntag sein altes Team wieder. 

Ist dies ein Vorteil für den Gast, weil Celik den Gegner besser kennt als jede andere Mannschaft? Vielleicht. Zumindest hat sich das Team der Gastgeber nicht grundsätzlich verändert. „Mein Trainerkollege Eugen Litter hat aufgehört, Lars Glöckner und Ali Genc sind auch nicht mehr dabei“, sagt Celik, „dafür sind Christian Hagedorn und Philipp Gryn dazu gekommen, aber vom Grundsatz ist es die Mannschaft, mit der wir aufgestiegen sind.“

Celik schätzt an seinem alten Team vor allem die Offensive mit Leistungsträgern wie Jerome König, Vedat Vural oder David Heide. „Auch wenn es nur zwei Punkte vor Ottfingen waren – die Mannschaft hat die meisten Tore geschossen in der Bezirksliga 5 und die wenigsten kassiert. Das ist eine richtig gute Truppe.“ 

Ohne Sattler, Schönrath ist angeschlagen

Ist der SV 04 gar im Vorteil, weil diese gute Mannschaft gegen ihren Ex-Trainer besonders heiß ist? Noch ein Vielleicht. „Dass die Attendorner noch motivierter als in anderen Heimspielen sind, weil ich bei RWL auf der Bank sitze, davon gehe ich aus“, sagt Celik, ergänzt indes: „Die sind heiß, wir aber auch.“ Celik fordert von seinem Team, dass man mit hoher Priorität erst einmal sicher stehen müsse in der Defensive. „Die Nadelstiche nach vorne gehen bei uns immer“, sagt der Coach, dem Mark Sattler (Urlaub) nicht zur Verfügung steht, der zudem um den Einsatz von Marcel Schönrath (angeschlagen) bangt. 

Grundsätzlich kommt Celik dieses besondere Spiel übrigens zu früh in der Saison. „Das ist ein unangenehmes Auswärtsspiel“, sagt er, „wir werden uns sicher nicht verstecken. Aber wir sind aktuell noch nicht da, wo wir gerne hinwollen, auch wenn wir aus zwei Spielen sechs Punkte geholt haben. Das war nur der Anfang. Ein Marathon steht noch bevor...“

Der Gegner: Wieder ein Trainer aus dem Südkreis

Der Vorjahresmeister der Bezirksliga 5 hat sich bei der Suche nach einem Nachfolger für Bayram Celik wieder im märkischen Südkreis umgesehen: Für den Meinerzhagener Celik hat der Plettenberger Ralf Sonnenberg übernommen. Er ist nicht der einzige Vier-Täler-Städter beim SVA. Mit Keeper Alexandros Goulas, Dustin Langenberg oder Christian Hagedorn kommen drei weitere Akteure aus Plettenberg. Mit Philipp Gryn ist ein Ex-Kicker der FSV Werdohl dabei, mit Serkan Gürsoy zudem ein Ex-Kiersper. Sportlich geht die Startbilanz in Ordnung: Einer 0:3-Heimniederlage gegen Olpe folgte ein 7:2-Auswärtssieg bei der FSV Werdohl.

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