Die Seriensieger vom Riesei schlagen erneut zu

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Der spektakulärste Treffer des Tages am Riesei: Nach einer Zekovic-Ecke hämmert FSV-„Joker“ Mehmet Bektas die Kugel volley zum zwischenzeitlichen 4:0 in den Giebel.

Werdohl - Die Seriensieger vom Riesei haben erneut zugeschlagen: Mit einer spielerischen Glanzleistung nach dem Seitenwechsel ballerte sich die FSV Werdohl zu einem verdienten 5:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten FC Wetter. Zur Eroberung der Tabellenspitze der Fußball-landesliga reichte es für die Sander-Elf aber nicht, weil Primus SG Finnentrop/Bamenohl parallel mit 5:2 bei RW Erlinghausen triumphierte.

Gegen sehr tief und kompakt verteidigende Gäste, die primär auf Fehler der Lennetaler lauerten, begann der Tabellenzweite verhalten. Über lange Ballstafetten versuchten die Gastgeber zwar, sich den FC für den entscheidenden Stoß zurechtzulegen, doch es mangelte bis auf den ersten Warnschuss von Zekovic (7.) noch an der Wucht nach vorne. Rhytmuswechsel gab es eher selten, im Offensivspiel fehlte trotz viel Ballbesitz das Überraschungsmoment.

Die Werdohler blieben aber geduldig, hatten allerdings auch Glück, als Jankowski nach einem der wenigen FC-Vorstöße aus rund fünf Metern die Kugel knapp über das Gehäuse köpfte (23.).

Der wichtige Dosenöffner für die Werdohler war das 1:0, das unter freundlicher Mithilfe des Wetteraner Hakan Türkmen zustande kam. Der „Zehner“ stolperte bei einem Zuspielversuch unglücklich über die Kugel, die genau vor den Füßen von Julian Kroll landete. Der steckte direkt durch auf Kessler, der gegen die aufgerückte FC-Abwehr freie Bahn hatte und eiskalt vollstreckte (30.). Danach verpassten Topcu (35./36.) und Maus (45.) den zweiten Treffer vor der Pause.

Durchgang zwei war ein einziger Sturmlauf der FSV, die sehenswert kombinierte und physisch wesentlicher frischer wirkte als der Abstiegskandidat. Eine scharfe Hereingabe von Sarris, der auf der linken Außenbahn hohes Tempo ging, verlängerte „Bubi“ Topcu unhaltbar ins lange Eck – 2:0 (54.).

Nachdem der Wetteraner Mauratidis den möglichen Anschlusstreffer liegen gelassen hatte (60.), ging es dann endgültig nur noch in eine Richtung. Kessler bestrafte ein Missverständnis (nach dem Motto „nimm du ihn, ich hab ihn sicher“) der Abwehrrecken Müller und Hain mit dem vorentscheiden 3:0 (71.). Spektakulär war der vierte Streich durch „Joker“ Bektas, der nach Zekovic-Ecke die Kugel volley in den Knick hämmerte (79.).

Verschmerzbar aus Sicht der FSV, die nach der „Ampelkarte“ gegen Müller (79.) in Überzahl agierte, war ein von Kessler verschossener Foulelfmeter und ein Lattentreffer von Zekovic (84.), der in der Schlussminute mit dem 5:0 den Schlusspunkt einer einseitigen Partie setzte.

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