Fußball-Landesliga

Fitim Zejnullahu übernimmt die FSV

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Fitim Zejnullahu übernimmt die FSV Werdohl.

Werdohl – Die Trainerfrage bei Landesligist FSV Werdohl ist geklärt: Der 36-jährige Fitim Zejnullahu tritt im Sommer die Nachfolge des zum Saisonende ausscheidenden Trainergespanns Nils Böttcher/Marco Polo an.

Während die Werdohler mit dieser Personalie und mit Blick auf die Saison 2019/20 eine zentrale Baustelle geschlossen haben, müssen sich die Verantwortlichen des Iserlohner A-Kreisligisten SpVgg Nachrodt, bei dem Zejnullahu seit Januar 2018 auf der Bank sitzt, auf die Suche nach einem neuen Chefcoach begeben. 

„Wir sind von Fitims Qualitäten vollauf überzeugt. Er hat bei seinen beiden Seniorenstationen VfB Altena und SpVgg Nachrodt sehr gute Arbeit geleistet, bei beiden Mannschaften einen unglaublich guten Draht zu den Spielern entwickelt und ist sehr gut vernetzt. Er verfolgt zudem eine klare Spielphilosophie und ist sehr geduldig in der Arbeit mit jungen Leuten“, betont Carsten Minker als kommissarischer Sportcef der FSV Werdohl. Minker bezeichnet Zejnullahu gar als „Wunschkandidat“ der FSV-Führungsriege. 

Am Montag fand ein finales Gespräch statt zwischen Vorstand und dem 36-jährigen Kosovaren. „Es war ein sehr gutes Gespräch. Am Dienstag habe ich dann für mich die endgültige Entscheidung getroffen, der FSV zugesagt und am Abend dann in Nachrodt Vorstand und Mannschaft informiert“, sagt Fitim Zejnullahu. „Für Nachrodt tut es mir leid, weil ich mich dort sehr wohl fühle. Die SpVgg ist ein gut geführter Verein und hat vor allem eine sehr gute Mannschaft. Bis zum Sommer werde ich weiterhin alles geben und möchte mich mit dem maximal möglichen Erfolg verabschieden“, sagt Zejnullahu. 

Julian Kroll bleibt bei der FSV

Nachdem die Trainerfrage am Riesei geklärt ist, will und muss Carsten Minker in Abstimmung mit Vorstand und zukünftigem Coach nun die Kaderplanungen vorantreiben. Ziel sei es, möglichst viele bis alle Akteure des aktuellen Aufgebots zu halten. Die erste Zusage aus den eigenen Reihen liegt auch vor: Julian Kroll, unter Regie von Fitim Zejnullahu beim VfB Altena spielender Co-Trainer, hängt eine weitere Serie am Riesei dran. 

Bei der SpVgg Nachrodt hat die Absage Zejnullahus derweil für wenig Begeisterung gesorgt. „Wir hatten gehofft, dass Fitim bleibt und haben auch natürlich bis zuletzt versucht, ihn davon zu überzeugen“, sagt SpVgg-Sportchef Harald Langer. Angesichts des Zeitpunkts dieser Entscheidung sei die „Situation natürlich schwierig“. Die Suche nach einem neuen Trainer, sie hat bei der Sportvereinigung direkt am Mittwochmorgen begonnen.

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