Keine Panik nach Küntroper Fehlstart

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Die Kugel will trotz guter Möglichkeiten einfach nicht rein: In dieser Szene klärt Torhüter Freddy Schäfer von der SG Balve/Garbeck vor dem Küntroper Jona Kehl.

Küntrop - Nach drei Spieltagen in der Arnsberger Kreisliga A steht beim SSV Küntrop ein Pünktchen zu Buche. „Ergebnistechnisch ist das schon enttäuschend“, gibt Trainer Giuseppe Ventimiglia unumwunden zu, schiebt aber auch direkt hinterher: „Ich sehe es nicht zu negativ. Wir sind in einem Umbruch und wussten, dass es nicht einfach wird und es auch Rückschläge geben kann.“

Nach dem Auftaktremis gegen den TuS Sundern II vor eigenem Publikum folgten das Pokal-Aus gegen den Landesligisten TuS Langenholthausen und eine 0:4-Niederlage beim SV Bachum/Bergheim. Gegen den zwei Ligen höher kickenden Nachbarn aus Langenholthausen verkauften sich die Rot-Weißen beim 1:3 überaus teuer – und in Bachum werden noch ganz andere Mannschaften leer ausgehen. Die Gelb-Blauen gehören schließlich zum Kreis der Mitfavoriten und führen das Tableau nach drei Runden an. Das 2:3 am Sonntag im prestigeträchtigen Derby gegen die SG Balve/Garbeck aber war bitter aus Küntroper Sicht. Sehr bitter.

„Aus meiner Sicht spiegelt das Ergebnis nicht das Spiel wider. Wir haben diszipliniert aus den Positionen heraus gespielt, lassen eigentlich wenig Chancen zu. In Summe fünf. Eine muss Benno Loggia brillant halten, drei sind drin und eine geht über den Zaun. Das war’s dann auch schon an Chancen für Balve“, so Ventimiglia.

„Zusammengefasst“, sagt der SSV-Trainer, „drückt der Schuh momentan einfach vorne. Es fehlt im Prinzip das Erfolgserlebnis. Wenn wir einen Fehler machen, wird das sofort bestraft. Wenn der Gegner einen Fehler macht, bestrafen wir es halt nicht.“

Aus der Sicht des Küntroper Coaches, der bei den Neuverpflichtungen im Sommer nichts dem Zufall überlassen und Akteure wie Mohamed Riabi, Gianluca Ce, Marvin Stahlmann und Ufuk Al an die Dinneike geholt hatte, ist die Momentaufnahme zwar keine erfreuliche, aber eben auch alles andere als dramatisch. Schließlich ist die Saison noch jung und die Leistungen waren zuletzt nicht so schlecht, wie es die Ergebnisse ausdrücken. Von der Qualität seines Kaders jedenfalls war und ist Ventimiglia überzeugt und daher auch guter Dinge, dass es in Kürze die ersten Erfolgserlebnisse geben wird.

Am Sonntag geht es zum KF 2. Korriku Sundern, eine Woche später gastiert die SG Grevenstein/Hellefeld-Atenhellefeld an der Dinneike. „Am Sonntag gegen Korriku müssen drei Punkte her“, nimmt „Venti“ sein Team in die Pflicht und ist zugleich froh, dass die Urlauber Maiwurm und Klüter ebenso zurückkehren wie der zuletzt gesperrte Routinier Freddy Wördemann. Potenzielle Stammspieler also, die der Mannschaft defensive Stabilität geben können und geben sollen. Am Saisonziel, das ist nach drei Spieltagen wenig überraschend, hält Ventimiglia trotz des verkorksten Starts fest. „Ziel ist und bleibt ein einstelliger Tabellenplatz. Ganz klar.“

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