Vizemeister schenkt Mario Droste einen Sieg zum Abschied

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Vor dem Anpfiff wurden Mario Droste und „Co“ Marco Klüppel von Vorstandsmitgliedern und Mannschaft verabschiedet.

Küntrop - Mit einem weiteren Sieg und letztlich hervorragenden 65 Punkten hat sich der SSV Küntrop als Vizemeister der Arnsberger Kreisliga A in die Sommerpause verabschiedet. Die „Mentalitätsmonster“ von der Dinneike bezwangen im auf Mittwochabend vorgezogenen Kehraus den Tabellenzehnten SuS Westenfeld knapp mit 3:2 (2:1) und ließen es beim anschließenden Mannschaftsabend so richtig krachen.

Matchwinner der Rot-Weißen in einer unterhaltsamen Partie war Defensiveckpfeiler Dennis Rattelsberger, der alle 30 Saisonspiele über die volle Distanz bestritt und damit einer der ganz großen Garanten für die erfolgreichste Saison in der SSV-Vereinsgeschichte war.

Die Gastgeber erwischten einen perfekten Start, weil Antreiber „Freddy“ Wördemann nach einem feinen Sololauf auf dem linken Flügel die Übersicht behielt und die Kugel tafelfertig für den heraneilenden Dalkiran servierte, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 1:0 (6.). Die Westenfelder, die sich keinesfalls versteckten, hatten allerdings die passende Antwort parat und glichen durch Teixeira de Matos aus (17.). Der SSV ließ sich nicht beirren und suchte konsequent den Weg nach vorne. Und das wurde belohnt, als „Freddy“ Wördemann nach Mütherich-Vorarbeit zum 2:1-Pausenstand traf (29.).

Nach dem Seitenwechsel ließen die Küntroper mehrere Chancen aus und fingen sich durch Horn gar das 2:2 (61.). Im letzten Spiel unter der Regie ihres Trainers Mario Droste, der vor dem Anpfiff wie auch „Co“ Marco Klüppel sowohl von den Vorstandsmitgliedern als auch der Mannschaft mit Blumenstrauß, SSV-Schal und einer Flasche Asbach gebührend verabschiedet wurde, setzten die Küntroper aber auf Sieg, den Dennis Rattelsberger dann auch erzwang. Der Führungsspieler schnappte sich das Spielgerät in der eigenen Hälfte, tankte sich bis in die „Box“ der Gäste durch und stocherte den Ball im zweiten Versuch und im Fallen dann zum umjubelten 3:2 über die Linie. „Ein unglaubliches Tor von ‘Ratte’ und irgendwie auch ein Spiegelbild für diese Saison. Was die Mannschaft mit ihrem Willen bewegt hat, das ist außergewöhnlich“, betonte Mario Droste nach seinen letzten 90 Minuten als SSV-Coach.

Was folgte, war ein langer und feuchtfröhlicher Abend, in dem die Mannschaft die Vizemeisterschaft ausgiebig und ausgelassen feierte. „Die dritte Halbzeit war die deutlich bessere. Und der Trainer hat sich natürlich zur dritten Halbzeit selbst eingewechselt und noch einige Glanzpunkte gesetzt“, sagte Droste am Tag danach mit einem Augenzwinkern: „Es war wirklich ein Bombenabschluss unserer märchenhaften Saison.“

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