FSV steht vor dem Hattrick im Kreispokalfinale

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Wollen am Donnerstagabend gegen den Kiersper SC den Hattrick im Kreispokalwettbwerb: Die Werdohler Redouane El Alami (am Ball) und „Bubi“ Topcu.

KREISGEBIET -  Das Ziel ist klar definiert: Wenn Landesligist FSV Werdohl eineinhalb Wochen nach dem letzten Punktspiel am Donnerstag noch einmal für mindestens 90 Minuten antreten muss, dann will er auch gewinnen.

Im Klartext: Die Mannschaft von Trainer Carsten Minker will mit einem Erfolg im Krombacher-Kreispokal-Finale auf dem Sportplatz Wehberg gegen den klassentieferen Kiersper SC (Anstoß: 19 Uhr) zum dritten Mal in Folge den Pokalsieg erringen und in den Landeswettbewerb einziehen.

„Es ist längst nicht überall so und nicht selbstverständlich, dass der klassenhöchste Verein auch den Pokal gewinnt“, betonte Carsten Minker, der zum Zeitpunkt dieser Aussage noch nicht wissen konnte, wie arg dezimiert Kierspe – die nominelle Nummer zwei im Kreis – sich heute seinen Schützlingen in den Weg stellen wird. Die Favoritenrolle liegt bei der FSV. Die muss nach bereits erfolgten Abmeldungen die Abgänge Ömer Sönmez (Rothemühle) und Marcus Brüll (Langscheid), die Urlauber Alex Schmale und Dominik Krämer sowie die verletzten Raphael Gräßer und Emin Günes ersetzen.

Nur allzu gern würde KSC-Trainer Sven Krahmer am Donnerstagabend noch einmal seine Bestformation ins Rennen schicken, doch neben den beiden Torhütern Feist und Gerth stehen mit Fernholz, Hoffmann, Werwein, El Hadje, Hense, Kalman, Stenmans und Struth lediglich acht Feldspieler zur Verfügung. Auch wenn der angeschlagene Mohamad Alaouie als Neunter dazustoßen sollte, muss Krahmer mehrere Anleihen bei der Kreisliga-A-Reserve nehmen, weil Jonen, Aktas, Stumpf (Urlaub), Eick (Knieprobleme), Strongface und Kelé (verletzt) definitiv fehlen werden.

„Ein Highlight wird das unter diesen Voraussetzungen kaum werden“, bringt Kierspes Coach die wenig glückliche Konstellation nach der ohnehin kräftezehrenden Spielzeit auf den Punkt. Auch wenn Sven Krahmer den sportlichen Ehrgeiz damit natürlich nicht über Bord geworfen hat: „Wenn wir spielen, versuchen wir natürlich auch immer zu gewinnen“, legt er nach. - ecke/tbu

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