SV Affeln besticht durch erstaunliche Frühform

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Ob als Defensiveckpfeiler oder als Stoßstürmer: Allrounder Manuel Sander (rechts) ist fraglos eine Bereicherung für den SV Affeln, der sich bereits in erstaunlich guter Verfassung befindet.

Affeln - Es lässt sich gut an für den SV Affeln. Unter der Regie ihres neuen Spielertrainers Erhard Krengel hinterließen die Stummel-Kicker im bisherigen Verlauf der Vorbereitung einen – angesichts der urlaubsbedingt dünnen Personaldecke – überraschend starken Eindruck.

„Ich bin selbst positiv überrascht, wie gut es schon läuft. Dabei habe ich einige Spieler wegen der Urlaubszeit noch gar nicht richtig kennengelernt“, sagt Erhard Krengel. Zufrieden ist der 43-Jährige, der in diesem Sommer das Kommando von zum Ligakonkurrenten SSV Allendorf gewechselten Stefan Merschmeier übernahm, mit jedem seiner Schützlinge. „Die Jungs ziehen im Training richtig gut mit, die Stimmung ist klasse“, betont der Stockumer.

Gewinner der Vorbereitung ist bisher Niklas Schmoll-Klute. Der flinke Youngster beackerte am Sonntag im Testspiel beim TuS Neuenrade die rechte Außenbahn und ließ die Hintermannschaft des klassengleichen Lokalrivalen ein ums andere Mal ganz alt aussehen. Beim 5:2-Erfolg des SVA im Waldstadion war Schmoll-Klute an drei Toren maßgeblich beteiligt, sprühte förmlich vor Spielwitz und empfahl sich nachhaltig für einen Platz in der Affelner Stammelf.

Den dürfte auch Manuel Sander sicher haben. Der Allrounder, der nach sehr erfolgreichen Jahren am Werdohler Riesei die FSV in diesem Sommer verließ und sich somit gegen die Landesliga und für die A-Liga Arnsberg entschied, ist eine echte Verstärkung für das Krengel-Team. Beim 3:1-Erfolg im freundschaftlichen Vergleich gegen den VfB Altena verlieh „Manni“ der in der Vorsaison sehr wackeligen Affelner Hintermannschaft neue Stabilität, räumte als Innenverteidiger das ab, was es abzuräumen gab. Beim 9:2-Kantersieg gegen den SC Plettenberg II belebte Sander dann das Offensivspiel, schnürte sogar einen Dreierpack. Und am Sonntag im Neuenrader Waldstadion besorgte der Trainer der FSV-B-Jugend den Führungstreffer des SVA, war zusammen mit Schmoll-Klute steter Unruheherd.

Eine Bereicherung ist aber auch Erhard Krengel selbst. Der Routinier schaltet und waltet im zentralen Mittelfeld, weiß genau, wann er Tempo ins Spiel bringen und wann er es rausnehmen muss. „Ich hätte gerne weniger gespielt, um meine Mannschaft von draußen besser beobachten zu können. Aber wegen der vielen Urlauber ging das eben nicht anders“, sagt der 43-Jährige, der sich im zentralen Mittelfeld sehr wohl fühlt, aber auch auf der „Sechs“ spielen könnte.

Die Entscheidung, das Angebot des SV Affeln anzunehmen, war für Erhard Krengel schon zu diesem sehr frühen Zeitpunkt die richtige. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, betont der Spielertrainer, der dem Saisonstart und dem Auftaktderby gegen den benachbarten Rivalen aus Küntrop entgegenfiebert. Und Krengel hofft natürlich, dass Sander, Schmoll-Klute und Co ihre Frühform bis zum Ligastart am 16. August konservieren können.

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