Fußball-Kreispokal

Das vorweggenommene Endspiel

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Die FSV trifft im Kreispokal bereits im Achtelfinale auf den RSV Meinerzhagen - das vorweggenommene Endspiel.

Meinerzhagen - Das Achtelfinale als Erstrundenspiel und de facto auch als vorweggenommenes Endspiel: Wenn Westfalenligist RSV Meinerzhagen am Mittwoch (19.30 Uhr, Rasenplatz Riesei) im Krombacher-Kreispokal beim Landesligisten FSV Werdohl gastiert, dann ist es der erste Einsatz der Volmestädter im laufenden Wettbewerb und vor allem das frühe Duell der beiden klassenhöchsten Teams – ein vorweggenommenes Finale quasi.

Mit der Antwort auf die Frage nach der Gewichtung des Kreispokals zögert Mutlu Demir keine Sekunde. „Das ist ein sehr wichtiger Wettbewerb“, sagt der RSV-Coach, „wir sind Titelverteidiger und nehmen das sehr ernst. Niemand wird nachlässig nach Werdohl fahren.“ 

Dass die Startformation sich von der des Sonntags unterscheiden wird, hat nichts zu tun mit dem Pokalwettbewerb. „Das ist der personellen Situation geschuldet“, sagt Demir, der mit dem Ex-Werdohler Raphael Gräßer, Julian Jakobs und Hakan Demir gleich drei angeschlagene Spieler in seinem Kader weiß – Einsatz fraglich. Wieder dabei sind Dominik Franz nach überstandenem grippalen Infekt, der von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrte Ali Özdemir und – besonders erfreulich – auch wieder Musa Sesay.

Und die FSV Werdohl? – Obwohl der Fokus am Riesei eindeutig auf dem Punktspielbetrieb liegt, nehmen die Werdohler das Pokal-Achtelfinale gegen den RSV gerne mit. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen“, sagt Spielertrainer Marco Polo, „wir können gegen diesen hochwertig besetzten Kader des RSV nur gewinnen.“ Verzichten muss die FSV auf den verletzten Julian Kroll, Kosta Saris wird aus beruflichen Gründen fehlen. 

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