Fußball-Kreispokal, 1. Runde

Miekus pariert, Nowak trifft: Ennepe ist weiter

Zweikampf zwischen Kosta Papadopoulos (links) und Brian Espen Heyer
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Der Plettenberger Kosta Papadopoulos (links) und Ennepes Brian Espen Heyer konnten ihre Elfmeter nicht verwandeln.

Das Duell der beiden Bezirksligisten TuS Plettenberg und TuS Ennepe war eines der Topspiele der 1. Runde des Kreispokals. Nach 90 Minuten ging es beim Stand von 2:2 ins Elfmeterschießen. Hier waren die Gäste die treffsichereren und zogen in Runde zwei ein. Dort wartet der VfB Altena auf das Skorupski-Team.

Plettenberg - Die Plettenberger hätten lieber eine klassische Verlängerung gespielt, fühlten sich im Kreispokalspiel der 1. Runde obenauf, weil sie einen 0:2-Rückstand gegen den TuS Ennepe in der Schlussviertelstunde noch egalisiert hatten und zudem fitter wirkten, doch die Regeln wollen es jetzt so, dass bereits nach 90 Minuten zur Lotterie Elfmeterschießen geschritten wird. 

Hierbei parierten beide Keeper je einen Versuch und weil Plettenbergs Kapitän Papadopoulos überdies vorbeischoss, durften die Enneper letztlich mit 6:4 das Weiterkommen im Lennestadion bejubeln.

Dass dieser Sieg im Vergleich zweier Bezirksligisten aus verschiedenen Staffeln aber keineswegs unverdient war, lag an den ersten 53 Minuten der Begegnung. In dieser Zeit fand das Musella-Team, abgesehen von Distanzschüssen von Stiber (4.) und Sarris (41.), nicht einmal den Weg zum Tor des lange beschäftigungslosen Miekus. Gegenüber Kabath musste dagegen mehrfach retten, so nach einem schnell ausgeführten Freistoß gegen Skorupski (10.). Vier Minuten später grätschte Kabath erneut entschlossen, allerdings in den Fuß von Wolf, der den Ball im Zeitlupentempo ins verwaiste Tor beförderte – 0:1. Nach Stibers Ballverlust war Wolf wieder durch, doch Kabath parierte (20.).

Ennepe musste nur geduldig auf Plettenberger Fehler warten. Als Vassos den Zweikampf mit Zedel verlor, landete dessen Hereingabe über Umwege bei Skorupski, der zum 0:2 einschoss (53.). Erst jetzt wurde Plettenberg wach, prüfte Papadopoulos Miekus, der glänzend reagierte (54.). Yücel (59.) verzog knapp, ehe Spais aus dem Gewühl nach einer Ecke verkürzte (75.). Gegen nun platte Enneper zischte ein Freistoß von Zejnullahu knapp vorbei (79.), dann steckte „Flo“ toll durch zu Fidan, der das umjubelte 2:2 erzielte (88.).

Bitter für Ennepes Lüttringhaus: Ihm sprang im Zweikampf die Kniescheibe raus (89.), per Rettungswagen ging es ins Krankenhaus.

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