Fußball-Kreispokal

Mehr als 400 Zuschauer sehen standesgemäßen RSV-Sieg

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Zwei von insgesamt sieben Torschützen im Zweikampf: Rönsahls Giuseppe Galati und Pascal Beilfuß sorgten mit ihren Teams für einen unterhaltsamen Pokalabend.

Rönsahl – Fußball-Oberligist RSV Meinerzhagen hat am Mittwochabend erwartungsgemäß das Halbfinale des Krombacher-Kreispokals erreicht. Beim A-Ligisten TSV Rönsahl setzte sich der Titelverteidiger mit 8:1 (5:1) durch.

In der Vorschlussrunde, die Ende März kommenden Jahres ausgetragen wird, wartet dann ein weiteres Derby. Die Fahrt für den RSV geht erneut in die unmittelbare Nachbarschaft, dieses Mal zum Bezirksligisten Kiersper SC.

Schon vor dem Anpfiff am Haarhauser Weg war klar, dass die Partie zumindest eine Rekordmarke würde setzen können: Weit mehr als 400 Zuschauer bildeten die tolle Kulisse für eine Partie, die vom Start weg ergebnistechnisch zwar keine Überraschungen parat hielt, aber dennoch ansehnlich war. Denn: Der vier Klassen tiefer spielende Außenseiter aus Rönsahl versteckte sich nicht, lief den Oberligisten mutig an, wenngleich bei schnellen Kombinationen die RSV-Vorteile rasch offensichtlich wurden. Wie in Minute sechs, als drei Stationen genügten, um die komplette TSV-Abwehr zu überspielen, Raphael Gräßer schloss zum 0:1 ab. Nach Brian Lengelsens humorlosem 17-Meter-Schuss ins rechte, untere Eck hatte die Partie früh ihre Richtung, doch die Kewitsch-Elf wehrte sich. Zunächst mit ein, zwei britisch anmutenden Tacklings, dann in Form von zwei glasklaren Torchancen: Erst zog Giuseppe Galati im 1-gegen-1-Duell gegen RSV-Torhüter Nilas Langwald den Kürzeren (23.), dann traf Jan Marczinkowski nach einem Freistoß von der Mittellinie mit einer Kopfballverlängerung nur die Latte (29.).

Riesenjubel nach Galatis Treffer zum 1:3

Schon jetzt hatte der Underdog mindestens einen Treffer verdient. Den besorgte stattdessen Fisnik Zejnullahu per Freistoß auf der Gegenseite (0:3/34.) – doch dann war es so weit: Giuseppe Galatis Schuss aus der Drehung bedeutete das 1:3 (34.), das ganze Grenzdorf jubelte, und spätestens jetzt hatte der TSV alle Ziele erreicht. Und wer weiß: Hätte Galati fünf Minuten später aus allerdings arg abseitsverdächtiger Position nicht wieder seinen Meister in Langwald gefunden, vielleicht wäre die Stimmung sogar noch ein wenig höher gekocht. Stattdessen legten Andreas Spais (44.) und Ali Özdemir in der Nachspielzeit der ersten Hälfte noch die Treffer zum 1:5-Pausenstand nach, und es kehrte ein wenig mehr Ruhe ein. 

Das galt auch für den zweiten Abschnitt. Der RSV nahm nun Gas raus, TSV-Coach Olaf Kewitsch wechselte munter durch, und der Gast ließ es am Ende noch richtig standesgemäß werden. Pascal Beilfuß (64.), erneut Zejnullahu per Freistoß (84.) und ein Eigentor zum 1:8-Endstand beendeten einen schönen Pokalabend.

FSV Werdohl ebenfalls im Halbfinale

Im zweiten Spiel des Abends setzte sich die FSV Werdohl höchst schmeichelhaft mit 2:1 (1:1) beim B-Ligisten TuS Linscheid-Heedfeld durch. 

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