TuS Langenholthausen zieht ins Kreispokal-Halbfinale ein

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TuS-Präsident Charly Grote sah an der Seite des Eisborner Eisbären einen 4:1-Erfolg des Landesligisten.

Balve - Der TuS Langenholthausen ist im Pokalwettbewerb des Fußball-Kreises Arnsberg ins Halbfinale eingezogen und dem „Finale daheim“ im Mai 2020 ein großes Stück näher gekommen. Der Landesligist behauptete sich am Mittwochabend im Viertelfinal-Derby beim A-Kreisligisten SG Holzen/Eisborn mit 4:1 (3:1) und schoss auf dem sehr schnellen Naturrasen in Eisborn, der bestens bespielbar war, sogar alle fünf Tore des Abends.

Der Favorit dominierte im ersten Durchgang das Geschehen, kombinierte phasenweise sehr flüssig und agierte vom Start weg zielstrebig. Nach drei Minuten gab Adis Burnic den ersten Warnschuss ab, in der elften Minute zappelte die Kugel dann im Tornetz des A-Liga-Aufsteigers. Falk Fischer zog vom linken Flügel in die Mitte und hämmerte die Kugel aus geschätzten 30 Metern zum 0:1 in den Winkel.

Der TuS blieb am Drücker – und er legte nach. Gian-Marco de Luca tankte sich über die rechte Seite in den Strafraum durch und wurde dann von Fischer von den Beinen geholt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Adis Burnic zum 2:0 für den Landesligisten (20.). Als de Luca dann nach einem langen Ball von Innenverteidiger Menke auf 3:0 stellte (32.), war die Vorentscheidung gefallen.

Die SG aber steckte nicht auf, verkaufte sich teuer, kam durch Mertens zu einer guten Gelegenheit (35.) und in Minute 39 dann zum Torerfolg. Es war ein spektakuläres Eigentor durch TuS-Spielführer Falk Fischer, der auf Höhe der Mittellinie attackiert wurde und den Ball eigentlich zurück auf Keeper Grete spielen wollte. Der Rückpass aber wurde zum Schuss und die Kugel flog weit an Grete vorbei ins eigene Gehäuse.

Nach dem Seitenwechsel wurde Holzen/Eisborn mutiger und investierte mehr, hatte aber Glück, dass de Luca das 4:1 verpasste (50.). Auf der Gegenseite besaß Patrick Rüth die Riesenchance zum Anschlusstreffer, die er aber nicht nutzen konnte (54.). Für die endgültige Entscheidung sorgte dann TuS-Innenverteidiger Matthes Schröder, der nach flacher Hülsmann-Ecke den Fuß hinhielt und den 4:1-Endstand besorgte (70.).

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