TuS Linscheid freut sich auf die FSV Werdohl

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Der TuS Linscheid-Heedfeld ist bereit für den Pokalfight gegen die FSV Werdohl.

Schalksmühle- Der große Favorit kann kommen, der Underdog ist vorbereitet: Wenn Fußball-B-Ligist TuS Linscheid-Heedfeld am Mittwochabend im Viertelfinale des Krombacher-Kreispokals (19.15 Uhr, Kuhlenhagen) Landesligist FSV Werdohl im Schalksmühler Höhengebiet empfängt, dann haben die Gastgeber um Spielertrainer David Kerefidis eine ausgiebige Teambesprechung inklusive Videostudium hinter sich. 

Im Halveraner Restaurant „Cattlemen’s“, dessen Inhaber praktischerweise TuS-Routinier Tim Paulsen ist, bereitete sich der B-Liga-Primus am Dienstag auf die Partie vor, schaute gemeinsam das Werdohler Liga-Spiel gegen Borussia Dröschede. „Werdohl ist der haushohe Favorit“, sagt David Kerefidis, „aber meine Jungs sind heiß und wir haben einen Plan.“

Lockerheit, gepaart mit Selbstvertrauen – der TuS hat allen Grund dafür. Im Ligabetrieb läuft es bestens, was für die FSV eher nicht gilt. „Das ganze Dorf freut sich auf dieses Spiel, es ist alles vorbereitet“, teilt Kerefidis die Vorfreude auf die Partie, die sein Team nahezu komplett angehen kann. Lediglich der langzeitverletzte Tobias Ertelt (OP nach Knorpelschaden) fehlt.

„Linscheid ist keine B-Liga-Mannschaft. Die sind richtig gut besetzt und wir werden den TuS auf keinen Fall unterschätzen“, sagt FSV-Trainer Fitim Zejnullahu, der mit einer kniffligen Aufgabe rechnet. „Wir wollen dieses Spiel gewinnen, das ist klar. Aber ich schaue mit einem Auge schon auf unser ganz wichtiges Heimspiel am Sonntag gegen Brilon. Wir werden im Pokal daher personell rotieren“, sagt Zejnullahu und kündigt an, dass er im Vergleich zum guten Auftritt am Sonntag bei Borussia Dröschede (0:2) seine Startelf „auf mehreren Positionen“ verändern wird. Fehlen werden definitiv Faruk Cakmak (krank), Philipp Gryn (verhindert) und Nico Schröder.

Letztgenannter schied am Sonntag auf der Dröscheder Emst nach 25 Minuten verletzungsbedingt aus. Die ersten Befürchtungen, dass sich der junge Außenverteidiger an den Bändern verletzt haben könnte, bestätigten sich glücklicherweise nicht. „Es ist nichts gerissen. Aber Nico hat eine starke Prellung am Knie davongetragen“, so Zejnullahu.

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