Fünf FSV-Tore zum Sander-Einstand

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Guter Einstand bei der FSV: Manuel Sander.

Lüdenscheid - Einstand nach Maß für Neu-Trainer Manuel Sander bei der FSV Werdohl. Der Fußball-Landesligist setzte sich am Donnerstagabend hoch verdient 5:1 (2:1) im Kreispokal-Achtelfinale beim A-Liga-Spitzenreiter SC Lüdenscheid durch.

Der Gast aus Werdohl begann die Partie forsch und druckvoll wie der SC die ersten Punktspiele. Und da wirkten die Hausherren träge und überfordert. Nach nur 25 Sekunden führte die FSV, als Kessler von links Slalom durch die SC-Defensive lief und schön auf Sesay ablegte, der sich die Chance nicht entgehen ließ – 0:1. Und die FSV blieb am Drücker und hätte nachlegen müssen: Kessler bediente Falk Fischer, der die Kugel ungeschickt neben Brongkolls Kasten hob (6.), Sarris knallte die Kugel vor den Pfosten (12.), dann sorgte Philipp Fischers Solo aus spitzem Winkel für Alarmstufe rot (17.).

Drei Minuten später war Werdohls Traumstart aber nur noch Makulatur: Aus dem Nichts traf ein ungedeckter Ertelt nach Jeworutzkis Freistoß per Kopf zum 1:1. Plötzlich bewegte sich der Kreisliga-Spitzenreiter auf Augenhöhe zum Landesliga-Schlusslicht. Bis der ehemalige SC-Jugendkicker Breitenbach 18 Meter vor dem Tor von der linken Strafraumkante zur rechten dribbelte und dann abzog – 1:2 (36.) und Pausenführung.

Nach dem Wechsel klare Verhältnisse

Als sich Kessler und Sarris auf den Weg zur Spätschicht machten, hatte der SC noch eine Ausgleichschance, doch Grete klärte vor Ertelt (48.). Dann schwamm die SC-Innenverteidigung nur noch, wenn die FSV aufs Tempo drückte. Zweimal verhinderte Brongkoll gegen P. Fischer und F. Fischer noch das dritte Tor (50. und 53.), doch dann machten die Gäste schnell den Sack zu. Falk Fischer bereitete das 1:3 von links für Zekovic vor (57.), zwei Minuten später landete Breitenbachs abgefälschter Schuss unhaltbar in den Maschen - 1:4. Acht Minuten danach fand Sesays Maßflanke auf den zweiten Pfosten Mura – 1:5. Die letzten beiden Chancen gehörten dann noch dem SC, doch Lüthy (83.) und Eick (89.) verpassten eine mögliche Ergebniskosmetik.

SCL: Brongkoll – Liakopoulos (77. Pinto), Fuks, Tatay (52. Eick), Krieger – Wolf, Dom. Schwenck – Lüthy, Jeworutzki, Da. Schwenck (74. Göttle) – Ertelt
FSV: Grete – Neuke, Maus, Klamann, Sarris (52. Mura ) – Aydin – P. Fischer, Breitenbach (74. Bektas), F. Fischer, Kessler (46. Zekovic) – Sesay
Schiedsrichter: Schade (Plettenberg)
Tore: 0:1 (1.) Sesay, 1:1 (20.) Ertelt, 1:2 (36.) Breitenbach, 1:3 (57.) Zekovic, 1:4 (59) Breitenbach, 1:5 (65.) Mura

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