Fußball-Kreispokal

FSV Werdohl zieht ins Pokalfinale ein

Kierspe - Der klassenhöchste Teilnehmer des Wettbewerbs steht im Finale: Dank eines 2:1 (0:1)-Siegs beim Kiersper SC hat Landesligist FSV Werdohl am Dienstagabend das Ticket für das Endspiel im Fußball-Kreispokal gelöst. Gegner der Sander-Schützlinge ist dort der SV Hellas Lüdenscheid.

Eine Halbzeit lang war zwischen Volmestädtern und Lennetalern kein Klassenunterschied zu erkennen. Die Kontrahenten lieferten sich vorwiegend Abnutzungskämpfe im Mittelfeld, Torchancen waren am Felderhof ein rares Gut. Die lange Zeit größte Chance hatten die Werdohler, die in Person von Emirjon Avdia nur die Querlatte trafen (6.). Doch der im Vergleich zum jüngsten Punktspielauftritt gegen die SG Hickengrund deutlich verbesserte Bezirksligist aus Kierspe schlug nach 36 Minuten zurück: Im Anschluss an einen Eckball zog Christopher Janssens ab, und der auf der Torlinie rettende Moritz Klamann bewahrte die FSV vor einem Rückstand.

Zwei Minuten später jubelten die Kiersper dann sogar: Nach schöner Vorarbeit von Jan Thomas traf Marco Carbotta im zweiten Versuch zum 1:0. Mit etwas Glück hätte der KSC wenig später sogar erhöhen können, doch der von rechts in den Strafraum eingelaufene Thomas zirkelte den Ball mit links knapp vorbei (42.).

Mit zwei frischen Kräften, aber vor allem mit größerer Entschlossenheit gingen die Werdohler den zweiten Durchgang an. Die FSV übernahm jetzt das Kommando, und nur drei Minuten nach seiner Einwechslung stach in Minute 59 dann ihr dritter „Joker“: Emre Can Aydin köpfte Kosta Sarris’ Linksflanke zum 1:1-Ausgleich ein.

Fischer erzielt das Siegtor

Auch im weiteren Verlauf behaupteten die Werdohler ihre Feldüberlegenheit, und die Kiersper waren nahezu ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Nichtsdestotrotz steuerte der emsig verteidigende KSC auf eine Verlängerung zu, doch drei Minuten vor Schluss kam die FSV dann doch zum verdienten Siegtreffer. Nach einem Pass in die Tiefe überwand Philip Fischer KSC-Keeper Manuel Fernholz zum 1:2 und eröffnete den Gästen damit die Chance auf die Titelverteidigung.

KSC: Fernholz – L. Becker, Batgün, Volk, T. Becker, Inchingoli, Brock, Carbotta (73. Eick), Thomas (75. Bably), C. Janssens, Dissing
FSV: Grete – Sesay, Maus, Günes (46. F. Fischer), Zekovic, Klamann, Topcu (56. Aydin), P. Fischer, Schröder, Sarris, Avida (46. Brüll)
Schiedsrichter: Schade (Plettenberg)

Tore: 1:0 (38.) Carbotta, 1:1 (59.) Aydin, 2:1 (87.) P. Fischer

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