KSC gewinnt intensives Pokal-Derby

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Kampf um jeden Zentimeter Kunstrasen: Das Pokalderby zwischen dem Kiersper SC und dem RSV Meinerzhagen lieferte gestern einen ersten Vorgeschmack auf das Meisterschaftsduell Ende November.

Kierspe - Das war ein erster Vorgeschmack auf das Bezirksliga-Derby Ende November: Mit 5:3 behielt der Kiersper SC am Mittwoch im Pokalzweitrundenspiel gegen den RSV Meinerzhagen die Oberhand in einer extrem intensiven Partie.

In zunächst strömendem Regen erwischten die Gastgeber auf dem Felderhof-Kunstrasen den deutlich besseren Start. Inchingolis Freistoß-„Geschoss“ ins lange Eck (5.) und Hoffmanns Kopfball nach Ecke von links (14.) bedeuteten die frühe Doppelführung für den KSC. Der RSV ging das relativ hohe Tempo zwar mit, der finale Pass in die Schnittstellen gelang aber nicht.

Dafür zeigten sich die Blau-Weißen als Meister der Effizienz. Als die KSC-Defensive es nach 31 Minuten versäumte, konsequent zu klären, war zunächst Krämer zur Stelle (2:1), ehe Hakan Demir noch vor der Pause via Innenpfosten aus 18 Metern die Partie endgültig wieder offen gestaltete. Die beiden Treffer waren die ersten RSV-Schüsse aufs Kiersper Tor.

"Ampelkarte" gegen Kele und Volk

Und es ging in einer dichten Derby-Atmosphäre weiter. Volk brachte die Wieczorek-Truppe nach einer Ecke erneut in Führung (3:2, 59.), ehe keine drei Minuten später – wie könnte es anders sein – nach einer Standardsituation der eingewechselte Serkan Demir für das 3:3 verantwortlich zeichnete. So hieß es auch nach 90 Minuten, wenngleich eine wichtige Szene in der regulären Spielzeit noch folgen sollte. Meinerzhagens Fabrice Kele sah in der Nachspielzeit die Gelb-Rote Karte, die der RSVer nur mit Glück bereits nach 52 Minuten verpasst hatte.

So ging der RSV in Unterzahl in die Verlängerung und kassierte nach sechs Minuten durch Dissing den erneuten Rückstand (4:3, 96.). Weil kurz darauf Zejnullahu verletzt ausschied, das Meinerzhagener Wechselkontingent aber bereits erschöpft war, ging es in doppelter Unterzahl weiter. Kierspes Volk kassierte anschließend wegen wiederholten Foulspiels ebenfalls die „Ampelkarte“, ehe KSC-Youngster Finke den Deckel drauf machte auf ein abwechslungsreiches Derby.

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