Fußball-Kreispokal (Frauen)

1:0-Pausenführung für LTV 61, doch dann dreht der Westfalenligist den Spieß um

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Die LTV-Frauen spielten im Pokalfinale eine tolle erste Halbzeit, doch am Ende setzte sich Favorit Dröschede durch.

Dröschede – 45 Minuten lang durften die Fußballerinnen des LTV 61 am Samstagnachmittag vom erstmaligen Gewinn des Kreispokal-Wettbewerbs träumen. Mit 1:0 lag der Bezirksliga-Spitzenreiter im Finale zur Pause gegen den Westfalenligisten Borussia Dröschede in Front, von einem Zwei-Klassen-Unterschied war bis zu diesem Zeitpunkt nichts, aber auch gar nichts zu sehen gewesen. Dann jedoch legte der Favorit deutlich zu, drehte den Spieß um und hatte am Ende auch in der Höhe verdient mit 4:2 die Nase vorn.

Wie schon beim Halbfinalerfolg gegen Landesligist FC Iserlohn legte der LTV 61 im Dröscheder Eso-Stadion couragiert und ohne jeden Respekt los. Hatte Lagoudakis noch knapp verzogen (4.) und Jendrek aus guter Position genau auf Torfrau Luckhardt gezielt (15.), so machte es Schönenberg wenig später besser, als ihre Direktabnahme nach Acars Freistoß noch leicht abgefälscht wurde – 0:1 (19.). Gegen Jendrek verhinderte Luckhardt mit einer Klasseparade gar das 0:2 (24.), ehe die Borussia, die sich bis dato unzählige Fehlpässe geleistet hatte, besser ins Spiel kam. 

Die Deckung des Glänzel-Teams aber stand, lediglich nach einem missglückten Pass von Torfrau Lena Hilger wurde es einmal brenzlig, doch Gören jagte das Leder über das Tor. 

In der Pause war es lauter in der Dröscheder Kabine geworden, und die Ansprache trug ad hoc Früchte. Der Favorit verschob die Mannschaftsteile weiter nach vorne, kombinierte schneller – und vor allem genauer. Der Lohn folgte alsbald: Mit 20 Metern Anlauf jagte Gören das Runde aus gut 22 Metern in den Winkel – 1:1 (52.). Viel zu „billig“ aus Lüdenscheider Sicht fiel der zweite Gegentreffer, als Stolz gleich drei Gegenspielerinnen wie Slalomstangen stehen ließ, und ihr abschließender Schuss war auch alles andere als unhaltbar (60.). Mit einer sehenswerten Direktabnahme (66./übers Tor) setzte Schönenberg in Durchgang zwei den ersten Offensivakzent der Honsel-Kickerinnen, bei denen aber immer mehr die Kompaktheit in der Defensive verloren ging. 

Gegen die freistehende Schäfer rettete Reichelt noch prächtig (69.), kurz darauf aber holte Schäfer Versäumtes mit dem 3:1 nach (73.), und Zöpke machte mit Treffer Nummer vier den Deckel drauf (80.). Zu diesem Zeitpunkt hatte Glänzel schon auf ein 3:4:3-System umgestellt, und immerhin gelang Acar mit einem von Groß an ihr verursachten Strafstoß noch der Treffer zum 4:2-Endstand.

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