Fußball-Kreispokal

Grimmige Griechen führen 1:0, doch dann kommt David Kerefidis

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Erfolgserlebnis für den SC Plettenberg: Bei Phoenix Halver feierten die Vier-Täler-Städter im Kreispokal ihren ersten Pflichtspielsieg der Saison.

Kreisgebiet – Schützenfest in Altenmühle, lange Spannung am Honsel: Es war ein langer Mittwochabend mit fünf Partien, so dass nun bis auf eine Ausnahme (TSV Werdohl – TSV Lüdenscheid) alle Teilnehmer an der 2. Runde im Fußball-Kreispokal im Kreis Lüdenscheid feststehen.

Das Spiel des Abends war das Duell der beiden A-Liga-Aufsteiger SV Hellas Lüdenscheid und TuS Linscheid-Heedfeld am Honsel: Und dieses Duell, das aufgrund einer Bänderverletzung mit Krankenwagen-Einsatz von Hellas-Keeper Vlassakidis beim Aufwärmen 15 Minuten später begann, sah zunächst grimmige Griechen, die mit viel Kampf und Einsatz die ersten 20 Minuten dominierten. 

Dionysios Kostopoulos stand dabei immer wieder im Blickpunkt. Seine ersten beiden Großchancen ließ er aus – beim dritten Mal aber traf er zur Hellas-Führung (23.). Doch die Linscheider fanden besser ins Spiel und hatten schon vor dem Wechsel genügend Chancen, zum Ausgleich zu kommen – Paulsen, Schwenck und J. Schneider (3) aber fanden in Vlassakidis-Stellvertreter Nikolaos Papaioannou ihren Meister. 

Engelbrecht, Gawron und Kerefidis machten es auch nach der Pause zunächst nicht besser, aber dann: Mit einem schönen Distanzschuss gelang Kerefidis das 1:1, und der TuS-Spielertrainer war es auch, der nach einer schönen Kombination zum 1:2 traf. Da waren es noch zwölf Minuten, doch bei Hellas ging nun nichts mehr – im Gegenteil: Justin Schneider und Daniel Schwenck in der Nachspielzeit erhöhten noch zum 1:4-Endstand. Der Sieg der Linscheider war aufgrund der zweiten Hälfte verdient. 

Einen echten Pokalfight lieferte der Neu-B-Ligist SSV Lüdenscheid auf dem Dickenberg dem A-Liga-Topteam TSV Rönsahl. Nach frühem Rückstand und dem Ausgleich hatten die Schlesier gleich drei dicke Chancen zur 2:1-Führung, machten das Tor aber nicht. So ging der Favorit kurz vor der Pause in Führung und machte nach dem Wechsel im Eiltempo bis zum 1:6 alles klar. Galati und Lüthy trafen je dreimal für den TSV. Die Schlesier kamen durch Kolodziej noch zum 2:6-Endstand. 

Stremel-Bogenlampe in der ersten Minute ins Tor

Der SC Plettenberg holte sich im Pokal nach den beiden Auftaktpleiten in der Liga ein bisschen Selbstvertrauen. Stremels 0:1 an der Halveraner Karlshöhe direkt nach dem Anpfiff mit einer Bogenlampe über Phoenix-Torwart Niklas Menzel, der zu weit vor seinem Tor stand, machte die Sache leichter für den Favoriten. Danach stemmten sich die Gastgeber zwar gegen die Niederlage, zeigte Menzel tolle Paraden, am Ende stand aber doch ein standesgemäßer 4:0-Gästesieg. 

Noch standesgemäßer war das, was der TuS Grünenbaum in Altenmühle ablieferte. 16:1 (5:1) stand es am Ende gegen die TSG (ehemals Karadeniz) Werdohl. Was die Gastgeber ehrte – auch wenn sie untergingen, blieb die Partie bis zur letzten Sekunde sehr fair, keine einzige Gelbe Karte gab es. Dafür aber gab es zwei Vierfach-Torschützen beim TuS (Wand und Staubach), einen Debütanten, der direkt zum 0:1 traf (Hassenrik), und drei A-Junioren (Kuballa, Wülfrath und Hardenbicker), die ihre Sache allesamt auch sehr gut machten. 

Steiner-Doppelpack gibt für VfB die Richtung vor

Und dann war da noch der VfB Altena: 20 Minuten lang musste er sich eines kampfstarken AFC Lüdenscheid erwehren. Doch weil Steiners Doppelschlag früh die Richtung vorgab, der AFC zudem bald abbaute, hatten die Burgstädter die Partie am Wehberg sicher im Griff, ließen Ball und Gegner laufen, gewannen 4:1. Bei drei Lattentreffern in der letzten halben Stunde hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Auch für den VfB war es der erste Pflichtspielsieg. (msm, kn)

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