TuS verpasst LTV 61 die erste echte Packung

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Trainer Christof Spais hatte gestern allen Grund, mit der Leistung des TuS Plettenberg zufrieden zu sein.

PLETTENBERG -  Der TuS Plettenberg hat sich für seine einzige Niederlage in der Meisterschaft mit einem eindrucksvollen 7:0 (3:0)-Pokalsieg beim LTV 61 revanchiert. Während sich der spielerische Aufwärtstrend der Stremel/Spais-Truppe fortsetzte, erhielt der A-Liga-Neuling, zuletzt schon um Punkte zweimal sieglos, einen ersten ganz herben Rückschlag.

In der zweiten Minute hatte das von Mirco Glörfeld gecoachte Team aus der Bergstadt Glück, als Catalano nach Pass von Semo den LTV-Kasten knapp verfehlte. Besser machte es der pfeilschnelle TuS-Außenstürmer in der 13. Minute, als er, steil geschickt, mit Vollspann ins lange Eck traf. Einfach in der Vorbereitung auch das 2:0: Papadopoulos spielte lang auf Semo, der sich im Zweikampf durchsetzte und vollendete (23.). Nach Chancen für Semo (27.) und Barrena (28.) drückte sich die Stärke des TuS bei Standards im 3:0 aus: Catalanos Freistoßflanke köpfte Stremel ins Netz (30.). Kosakowski (34.) verpasste einen weiteren Treffer nur um Haaresbreite, ehe LTV-Goalgetter Klatt einen Torschuss abgab (39.) und dann eine Babilon-Hereingabe nur um Zentimeter verpasste (45.).

Eine Viertelstunde lang bemühten sich die Gäste nach der Pause noch, hatten ein optisches Übergewicht, aber keine Chancen. Ein weiterer Antritt von Catalano, abgeschlossen mit einem Heber über Martyniok, brachte mit dem 4:0 (68.) die Entscheidung. Die LTVer ließen nun die Köpfe hängen, der TuS legte durch Dauerläufer Kosakowski (75.), Glöckner (80.) und erneut Semo (90.) noch drei Treffer nach.

Michael Jeide

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