Kiersper SC zieht ins Halbfinale ein

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Erster Halbfinalist im Fußball-Kreispokalwettbewerb ist der Kiersper SC: Der Bezirksligist um Timo Eick (links) setzte sich mit 3:0 beim A-Ligisten TuS Stöcken-Dahlerbrück mit Bartos Mura (rechts) durch.

Schalksmühle - Keine Überraschung auf Kuhlenhagen: Mit einem 3:0 (2:0)-Sieg beim klassentieferen TuS Stöcken-Dahlerbrück hat der Kiersper SC am Dienstagabend als erste Mannschaft das Halbfinal-Ticket im Fußball-Kreispokalwettbewerb gelöst.

Beinahe erwartungsgemäß machten dem gastgebenden A-Ligisten seine personellen Ausfälle mehr zu schaffen als dem KSC, bei dem mit Jonas Rempel und dem später eingewechselten Giovanni Pelusi zwei A-Jugendliche ihr Pflichtspiel-Debüt bei den Senioren gaben. So beherrschten die Kiersper die erste Halbzeit eigentlich nach Belieben, wobei sich Trainer Marco Carbotta freilich etwas mehr Zug zum Tor gewünscht hätte. Nichtsdestotrotz ging der Gast schließlich mit einer 2:0-Führung in die Kabine. Zwar kam der von Leo Becker bediente Damiano Intravaia nicht an TSD-Schlussmann Tobias Martyniok vorbei, doch im Nachsetzen brachte Christopher Brock den Ball mit einer Kopfball-Bogenlampe im Netz unter (26.). Der zweite Treffer für den Favoriten folgte nur sechs Minuten später: Mo Chamkha flankte an den Fünfmeterraum, und Stöckens Innenverteidiger Christoph Dobbrow beförderte die Kugel ungewollt ins eigene Tor.

So einseitig wie in den ersten 45 Minuten ging es nach Wiederanpfiff nicht weiter. Der zuvor nahezu ausschließlich mit Reagieren beschäftigte TSD trat nun mutiger auf und versuchte, die Kiersper unter Druck zu setzen. Dies zum Teil auch mit Erfolg, doch zu nennenswerten Torchancen kamen die Giontas-Schützlinge zunächst nicht. Stattdessen „klingelte“ es in der 66. Minute auf der Gegenseite: Einen Eckball von Youngster Pelusi köpfte Apostolos Aslanidis zum 0:3 ein und zerstreute damit die letzten Zweifel am KSC-Sieg.

Genau das wiederum tat dem Spiel der Kiersper nicht gut. Denn im Gefühl, den Halbfinaleinzug sicher in der Tasche zu haben, ließ der Bezirksligist fortan die Zügel eine Spur zu sehr schleifen. Die Stöckener dominierten das Geschehen nun klar und hätten es mit einem einigermaßen zeitigen Torerfolg vielleicht doch noch einmal spannend machen können. Allein: Dem A-Ligisten fehlte im Abschluss die nötige Schärfe, die besten Gelegenheiten vergaben Thomas Samaras (83.) und Marvin Meinberg (85.) in der Schlussphase der Partie jeweils per Kopf.

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