Nielsen ist VfB-Pokalheld in einem mitreißenden Stadtderby

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Gefeierter Pokalheld des VfB : Lars Nielsen (rechts) an der Seite von Nick Westerwell.

Was für ein Pokalfight, was für ein mitreißender Showdown in Dahle: In der fünften Minute der Nachspielzeit traf Daniel Heiermann für den C-Ligisten FC Altena im Stadtderby gegen den VfB Altena zum umjubelten 1:1-Ausgleich und bescherte dem Underdog vor mehr als 250 Zuschauern das Elfmeterschießen, in dem dann aber Torhüter Lars Nielsen zum Pokalhelden des A-Ligisten wurde.

Altena - Mit zwei parierten Strafstößen bewahrte Nielsen sein Team vor der Derby-Pleite und dem Aus im Pokalwettbewerb. Der FC 69 aber konnte nach einem leidenschaftlichen Kampf den Platz hoch erhobenen Hauptes verlassen.

Im ersten Durchgang dominierte der VfB gegen kompakt verteidigende 69er das Geschehen, nutzte aber einmal mehr seine Chancen nicht. Gündüzgiden (9.), Bonevski (22.), wieder Gündüzgiden mit einem Schuss an den Querbalken (25.) und Firat (40.) vergaben dicke Möglichkeiten. Pech hatte Westerwell, dessen Kopfballtreffer nach Eckball keine Anerkennung fand, weil das Spielgerät im Toraus gewesen sein soll (30.). Die letzte Chance im ersten Abschnitt hatte der C-Ligist, doch Skora schoss am Kasten vorbei (44.).

Der starke FC-Keeper Kayser hielt für den Gastgeber kurz nach der Pause gegen Gündüzgiden die „Null“ fest, kurz darauf traf Benger lediglich den Außenpfosten. Ab der 55. Minute wurde der Underdog, der sich in jeden Zweikampf haute, dann mutiger. Sekulla köpfte knapp vorbei (57.), Skora hämmerte den Ball gegen den Pfosten (66.) – jetzt war richtig Dampf auf dem Kessel. Auch beide Fanlager waren richtig in Fahrt gekommen.

Die Dahler ackerten und rackerten weiter, liefen fleißig die Räume zu und bereiteten dem VfB so Probleme. Der A-Ligist aber behielt die Nerven und rannte immer wieder an – mit Erfolg. In Minute 83 überwand Rathmann mit einem Distanzschuss den starken Kayser und brachte den Favoriten in Führung. Bonevski hatte die Entscheidung auf dem Fuß, traf aber nur die Latte (87.). Feustel vergab die Chance zum Ausgleich (89.), Bonevski auf der Gegenseite das 0:2 (90.+3).

Was dann folgte, war Derby-Wahnsinn. Es lief die letzte Minute der Nachspielzeit, als Feustel in der VfB-„Box“ zu Fall kam und Schiri Karakus auf den Punkt zeigte. Sekulla trat an und scheiterte an Nielsen, den Rebound aber drückte Heiermann mit dem Kopf über die Linie. Es war die allerletzte Aktion vor dem Elfmeterschießen, in dem Benger, de Wall, Rathmann und Zekovic für den VfB verwandelten. Beim FC scheiterten Raffenberg und Heiermann an Nielsen, der dann von seinem Team in einer Jubeltraube gefeiert wurde. Im Hintergrund wurden derweil im VfB-„Block“ wieder Bengalos und Böller gezündet...

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