Fußball-Kreispokal

SSV Küntrop fordert den Titelverteidiger Langenholthausen heraus

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Der TuS Langenholthausen ist im Kreispokal in Küntrop gefordert.

Kreisgebiet – Gerade einmal rund zweieinhalb Wochen ist es her, dass sich Landesligist TuS Langenholthausen durch einen 2:0-Finalsieg gegen den Bezirksligisten TuRa Freienohl zum Pokalsieger des Kreises Arnsberg für die Saison 2019/20 gekürt hatte, in dieser Woche steht bereits die 1. Runde der neuen Spielzeit auf dem Plan.

15 Partien waren ursprünglich für Mittwochabend angesetzt, doch der FC Neheim-Erlenbruch und die SG Beckum/Hövel sind schon kampflos weiter sind, da ihre Gegner DJK GW Arnsberg und SG Grevenstein/Hellefeld-Altenhellefeld auf eine Austragung verzichten. Am Donnerstag folgt noch das Duell TuS Hachen gegen TuS Sundern. – Die Spiele mit heimischer Beteiligung:

SSV Küntrop – TuS Langenholthausen (19.30 Uhr, Dinneike): Der Auftakt zur Mission „Titelverteidigung“ führt den TuS in die direkte Nachbarschaft, denn der Sportplatz Dineike liegt von der eigenen Anlage am Düsterloh nicht einmal sieben Kilometer entfernt. Dabei sind die Vorzeichen klar: Der Gast geht als Landesligist als klarer Favorit in das Duell mit dem A-Ligisten. Allerdings hätte der Saisonstart für den TuS besser laufen können, denn gegen den BSV Menden sprang trotz guter Leistung lediglich ein 3:3 heraus. 

Auch der SSV Küntrop startete mit einem Unentschieden. Gegen den TuS Sundern II spielte das Team von Giuseppe Ventimiglia nur 2:2. Allerdings war Ventimiglia nicht unzufrieden: „Das war eine Superleistung am Sonntag. Nur durch die Rote Karte haben wir noch Unentschieden gespielt.“ Was die Ausgangslage angeht, ist es das gewohnte Spiel. „Wir haben nichts zu verlieren. Ein Elfmeterschießen wäre schon eine Überraschung“, sieht Ventimiglia den Druck nicht bei seiner Mannschaft. Personell hat der SSV den Ausfall von Innenverteidiger Ufuk Al zu beklagen, der beruflich verhindert ist. 

„Zu 90 Prozent werde ich Niels Klüter aus dem defensiven Mittelfeld in die Innenverteidigung ziehen“, verrät Ventimiglia, der zudem einen Wunsch für das Pokalspiel hat: „Ich würde mich freuen, wenn Marco Lemke beim TuS spielen würde. Ich habe zwölf Jahre mit ihm zusammengespielt und bewundere ihn dafür, dass er immer noch aktiv ist.“ Diesen Wunsch wird ihm TuS-Trainer Ulrich Mayer erfüllen: „Der Marco wird spielen. Das ist doch schön, dann können die beiden vor dem Spiel ein bisschen plaudern und nach dem Spiel ein Bier trinken.“ 

Jan Apolinarski gibt sein Debüt

Weniger kompromissbereit ist Mayer, wenn es um die Zielsetzung geht: „Wenn man den Pokal einmal in den Händen hat, dann will man ihn auch wieder holen.“ Dass der TuS der klare Favorit ist, will er dabei nicht klein reden: „Das haben wir uns auch erarbeitet und stellen uns dem immer wieder.“ Im Nachbarschaftsduell werden allerdings nicht alle Spieler des Landesligisten auflaufen können. Oliver Haarmann ist privat verhindert, Dominik Beutler beruflich eingespannt. Dafür gibt aber Jan Apolinarski sein Debüt für den TuS. „Er ist spielberechtigt und wird auf jeden Fall dabei sein“, sagt Mayer.

SV Endorf – SV Affeln (19.30 Uhr, Hartplatz An der Turnhalle in Sundern): Die Rollen sind klar verteilt: A-Ligist SV Affeln wird als Favorit in die Partie beim zwei Klassen tieferen SV Endorf gehen. Eines ist jetzt schon sicher: Eine der beiden Mannschaften wird im Pokal weiter kommen als noch im Vorjahr. Nicht nur die Ligenzugehörigkeit spricht im Vorfeld für den SVA, auch der Saisonstart dürfte als positives Zeichen gewertet werden. 

Während der SV Affeln mit 4:0 gegen den SV Hüsten II gewann, mussten sich die Gastgeber mit einem torlosen Remis gegen die SG Grevenstein/Hellefeld-Altenhellefeld II begnügen. Dennoch stellt SVA-Trainer Dennis Thomee klar: „Wir wollen in die nächste Runde, nehmen den Gegner aber nicht auf die leichte Schulter.“ Fehlen werden Thomee mit Fabian Jagals und Jonas Bott zwei Spieler, die beim Ligastart noch in der Startelf standen. „Wir werden durchrotieren, so dass sich andere Spieler präsentieren können.“

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