Ralf Knipps hofft auf die richtige Reaktion

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Nach der Niederlage beim LTV 61 wollen Marcel Maiwurm und Wassilios Xanthopoulos mit dem TuS Neuenrade am Sonntag in Brügge wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.

NEUENRADE -  Die Enttäuschung bei TuS-Spielertrainer Ralf Knipps am vergangenen Sonntag war groß. Mit 1:3 Treffern unterlag seine Mannschaft im Verfolgerduell beim Aufsteiger LTV 61, und noch größer war der Frust, als die Nachricht von der zeitgleichen Niederlage des TuS Plettenberg beim TSV Rönsahl die Runde machte. Denn mit einem Sieg auf dem Honsel hätte der TuS Neuenrade mit dem Primus nach Punkten gleich gezogen.

So groß die Enttäuschung bei Ralf Knipps auch gewesen ist, so sehr ist er sich aber auch bewusst gewesen, dass die Leistung seiner Mannschaft zuletzt einfach nicht langte. „Wir konnten spielerisch nicht überzeugen. Die zweite Halbzeit war einfach ein Armutszeugnis. Der läuferische Aufwand fehlte. Es tut mir leid für unsere Zuschauer, die mitgefahren sind“, sagt Knipps und stellt deswegen auch fest: „Der Sieg der Lüdenscheider ging auch völlig in Ordnung.“

Nun steht gleich die nächste Auswärtsbegegnung auf dem Programm, am Sonntag gastiert der TuS Neuenrade ab 15 Uhr auf dem Sportplatz Winkhausen bei TuRa Brügge. „Wenn wir wieder in der Verfassung spielen wie gegen den LTV, dann wir es auch gegen Brügge eine enge Kiste“, weiß Knipps. Der TuS-Coach erwartet aber eine entsprechende Reaktion seiner Elf nach dieser Niederlage und den zehnten Saisonsieg.

Personell verändert sich bei den Neuenradern nichts, auch wenn es am Dienstag die nächste Hiobsbotschaft gab. Bei Keeper Lars Gaude, der seit dem Spiel gegen den SC Plettenberg fehlt, wurde bei einer MRT-Untersuchung in Lüdenscheid ein Riss des hinteres Kreuzbandes diagnostiziert. „Das hat mich richtig mitgenommen“, sagt Knipps, „es ist schon der dritte Kreuzbandriss bei uns in den letzten anderthalb Jahren.“ Spielertrainer-Kollege Sahin Murat hatte sich in der vergangenen Saison gegen KSC II verletzt, Niko Deller gegen den SC Lüdenscheid.

Personelle Sorgen gibt es aber auch in Brügge. Für Sonntag kann TuRa-Coach Holger Koth zumindest wieder auf Broig zurückgreifen, sich zudem beim Personal der spielfreien Reserve bedienen. „Es wird Zeit, dass wir uns für unseren Aufwand mal wieder belohnen“, peilt Koth mindestens eine Punkteteilung an. - she/Ku

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