Fußball-Kreisliga A

SV Hellas verpflichtet Mavroudis-Nachfolger

Fußball Kreisliga A SV Hellas Lüdenscheid
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Herzlich willkommen: Michael Santulhao (l.) wird von Vassilios Apostolopoulos als neuer Hellas-Coach begrüßt.

In der vergangenen Woche gab der Halveraner Ioannis Mavroudis seinen Abschied als Trainer des SV Hellas Lüdenscheid bekannt, auf der Suche nach einem Nachfolger ist der Fußball-A-Ligist aber sehr schnell fündig geworden: In der Spielzeit 2021/22, die im Kreis Lüdenscheid voraussichtlich Ende August beginnen soll, wird der Deutsch-Portugiese Michael Santulhao als Chefcoach des Honsel-Klubs fungieren.

Lüdenscheid - Der 38-jährige gebürtige Leverkusener ist im heimischen Raum ein gänzlich unbeschriebenes Blatt, war in den vergangenen Jahren überwiegend als Nachwuchstrainer im bayrischen Raum (u.a. Angerberg, München, Burghausen, Ingolstadt und Eichstätt) und Österreich (Austria Salzburg) aktiv. Erste Erfahrung als Coach im Seniorenbereich sammelte er 2018 beim FC Hertha München.

Im Herbst des vergangenen Jahres verschlug es den UEFA-B-Lizenz-Inhaber beruflich bedingt nach Attendorn, im Oktober heuerte er beim B-Ligisten DJK Gummersbach an. Mit den Oberbergischen bestritt er aber nur zwei Spiele, dann bremste die Corona-Pandemie auch die Fußballer wieder aus.

Erstkontakt via Facebook

Kurz vor seinem Amtsantritt bei der DJK kam es über Facebook auch zu ersten Kontakten mit Vassiolis Apostolopoulos, der bei den Hellenen gemeinsam mit Apostolos Vlassakidis die sportliche Leitung inne hat. „Er hat sich damals ein wenig über unseren Verein und den Fußball im Kreis Lüdenscheid informiert, danach hatten wir eher sporadisch Kontakt gehabt. Als sich bei uns aber abgezeichnet hat, dass Ioannis Mavroudis gehen wird, sind wir vor rund zwei Wochen wieder verstärkt ins Gespräch gekommen und haben uns schließlich am vergangenen Donnerstag getroffen. Von der sportlichen Leitung war eigentlich da schon klar, dass wir auf Michael setzen wollen, nach einer Zoom-Konferenz in dieser Woche hat auch unser Vorstand grünes Licht gegeben“, so Apostolopoulos.

Er selbst sieht die Verpflichtung von Santulhao, der nicht weniger als sechs Sprachen spricht (Griechisch allerdings nicht) als spannendes Projekt, auf das er sich schon jetzt freut: „Für den Trainer ist der hiesige Kreis und auch der SV Hellas absolutes Neuland. Er wird sicherlich neue Ideen einbringen, und ich bin jetzt schon gespannt, wie die Spieler darauf reagieren, wenn wir zumindest zum Training wieder auf den Platz dürfen. Jetzt aber sehen wir erst einmal zu, dass sich Trainer und Spieler in kleinen Gesprächskreisen nach und nach persönlich kennenlernen können.“

„Auf dem Papier ein gutes Fundament“

Apropos Spieler: Noch gibt es zwar keine Neuzugänge, aber auch von Abgängen ist Apostolopoulos nichts bekannt: „Von daher haben wir aktuell zumindest auf dem Papier ein gutes Fundament, alles weitere wird sich zeigen, wenn abzusehen ist, dass wir wieder auf die Sportplätze können.“ Insgesamt planen die Hellenen für die neue Saison mit zwei Seniorenmannschaften in A- und D-Liga, dazu jeweils einem Minicker- und F-JuniorenTeam.

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