Fußball: Kreisliga A

Das Ringen um Rang zwei

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Ioannis Mavroudis erhofft sich mit dem VfB Altena am Freitagabend in Rönsahl den Sprung auf Platz zwei.

Kreisgebiet - Der letzte Hinrundenspieltag im Lüdenscheider Kreisliga-Oberhaus wird bereits Freitagabend eröffnet, wenn Aufsteiger VfB Altena an der Westfalengrenze beim TSV Rönsahl gastiert (19 Uhr, Sportplatz Haarhaus).

Dort spielt der Karneval eine große Rolle, und da am Sonntag (11.11.) der Startschuss für die neue „Jeckensaison“ fällt, hat der TSV die Burgstädter um Vorverlegung gebeten, und dieser Bitte haben die Gäste entsprochen. Von der Papierform her ist es ein Verfolgerduell, denn der Tabellenvierte erwartet den Rangdritten. Dem Sieger winkt zudem zumindest bis Sonntag der Sprung auf Platz zwei. 

Den hatte der VfB in der Vorwoche schon inne, dann aber reichte es im Heimspiel gegen den TSV Lüdenscheid nur zu einem 3:3. „Vor dem Hintergrund, dass wir bis acht Minuten vor Schluss noch 3:1 geführt haben, war das natürlich ärgerlich. Vom Spielverlauf aber ging die Punkteteilung in Ordnung, der TSV war weit stärker als es der Tabellenplatz aussagt und hat sich das Remis verdient“, konnte VfB-Trainer Ioannis Mavroudis mit dem Teilerfolg letztlich gut leben. 

Dem Match am Freitag sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen, drohen doch aus Verletzungsgründen und beruflich bedingt vier, fünf Ausfälle. „Personell wird es eng, dazu kommt ein Gegner, der ähnlich wie wir seine Stärken in der Offensive hat und sicherlich Dampf machen wird. Da müssen wir stabil stehen und gegenhalten“, liegt der Schwerpunkt für Mavroudis erst einmal auf der Defensive.

Doch auch die Kicker von der Westfalengrenze trachten nach dem Sprung auf Rang zwei. Mit dem direkten Tabellennachbarn VfB Altena erwartet die Elf von Trainer Olaf Kewitsch allerdings ein anderes Kaliber als beim 4:2-Erfolg gegen TS Plettenberg vom vergangenen Wochenende. Die Marschroute ist klar: Bis zum Sonntag auf Rang zwei klettern – und darüber hinaus mindestens auf Rang drei bleiben. 

Dafür sieht sich der TSV personell zwar gut gerüstet (lediglich hinter den Einsätzen von Felix Hofmann und Michele Gentilcore stehen Fragezeichen), Coach Olaf Kewitsch sieht die Chancen aber dennoch auf beiden Seiten ausgeglichen: „Diese Liga ist insgesamt recht homogen. Verlierst du zwei Spiele hintereinander, bist du möglicherweise zehnter. Gewinnst du, orientierst du dich weiter nach oben.“ Unter anderem weil Rönsahl in dieser Spielzeit meist überzeugt hatte, geht der Tabellenvierte am Freitagabend aber recht selbstbewusst in die Partie gegen den Tabellendritten. 

„Wir verspüren nicht den allergrößten Druck. Vieles ist von der Tagesform abhängig. Ich schätze die Chancen daher etwa 50:50 ein. Trotzdem spielen wir aber zuhause und wollen die drei Punkte holen“, macht Kewitsch klar.

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