Fußball, TSV Oestertal

Trainer Mark Schneider macht nicht weiter

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Die Wege trennen sich: Mark Schneider (rechts) hört beim TSV Oestertal auf.

Beim A-Kreisligisten TSV Oestertal wird es im Sommer einen Trainerwechsel geben. Mark Schneider geht, seine Nachfolge ist aber bereits geklärt.

Plettenberg – Seit zehn Jahren gibt es wieder eine Fußballabteilung im TSV Oestertal, vor neun Jahren kam Mark Schneider zunächst als Spieler zum damaligen C-Ligisten, ein Jahr später wurde er gemeinsam mit Constantin Pantel Spielertrainer, ehe er 2014 die alleinige Verantwortung an der Linie übernahm. Diese auch im Amateurfußball sehr lange Zeit wird im Sommer enden. Mark Schneider hat dem Vorstand nach längerer Bedenkzeit mitgeteilt, nicht weitermachen zu wollen. „Mark gilt großer Respekt und Dankbarkeit. Er hat in allen Jahren starke Arbeit geleistet und viele Spieler zum TSV geholt. Dass er jetzt geht, ist völlig akzeptabel. Keiner ist ihm böse“, sagt Abteilungsleiter Constantin Pantel.

Unter Schneiders Regie ging es bei den Oestertalern fast nur bergauf, wurde der Gipfel in der Spielzeit 18/19 mit Rang drei in der Kreisliga A erreicht. In der derzeit unterbrochenen Spielzeit ist der erste Knick in der Erfolgsbilanz erkennbar: Aktuell ist der TSV auf Platz 9 notiert. Viel Verletzungspech führte zu schwankenden Leistungen.

Schneiders Nachfolge ist bereits geregelt: Constantin Pantel wird den Job übernehmen. Der Abteilungsleiter, der aus gesundheitlichen Gründen seit Monaten als Spieler pausieren muss, war im Winter dem Ruf seines Ex-Vereins FSV Helden gefolgt und hatte das abgeschlagene Schlusslicht der Olper A-Liga aus alter Verbundenheit als Trainer übernommen – für bis dato eine Begegnung.

Ab dem Sommer indes wird Pantel als naheliegendste Lösung den TSV Oestertal coachen. „Ich möchte künftig nur noch an der Linie stehen“, sagt er. Mit 16 Zusagen aus dem aktuellen Kader und weiterhin mit Meik Meiritz als Betreuer sieht er den A-Ligisten auch „gut aufgestellt.“

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