Ralf Knipps sieht Grünenbaum in der Favoritenrolle

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Marco Wendland (rechts) und der TuS Neuenrade hoffen auf den sechsten Sieg im sechsten Heimspiel. 

NEUENRADE -  Vor dem Duell der Verfolger des A-Liga-Spitzenreiters TuS Plettenberg zeigt sich Ralf Knipps, Spielertrainer des TuS Neuenrade, nur verhalten optimistisch: „Unsere Situation ist alles andere als günstig. Und Grünenbaum hat gerade einen richtig guten Lauf.“ So sieht Knipps die Gäste vor dem Spiel im Waldstadion (Sonntag, 15 Uhr) auch in leichter Favoritenstellung und betont, dass er sich dabei nicht des Understatement-Motives bediene.

Sechs Meisterschaftsspiele in Folge haben die Kicker vom Kreisch gewonnen, während dieser Serie ein eindrucksvolles Torverhältnis von 29:5-Toren verbuchen können und damit den Fehlstart mit drei Niederlagen in den ersten vier Partien kompensiert. Im direkten Vergleich konnte der TuS seinen letzten Sieg vor zweieinhalb Jahren am 6. April 2011 mit 4:0 gegen Grünenbaum verbuchen – es folgten drei Niederlagen (2:4, 1:3, 2:5) und ein Unentschieden (1:1).

„Grünenbaum hat eine eingespielte Mannschaft, verfügt mit Klahr über einen Topstürmer, hat mit Werwein einen echten Kämpfer in seinen Reihen und die Qualitäten von Dabovic sind bekannt“, kennt der Neuenrader Spielertrainer das Gerüst des Gästeteams bestens. Eine Umstellung der eigenen taktischen Ausrichtung wird es nicht geben: „Wir wollen unser Spiel durchziehen.“

Das sah bei den bisherigen Auftritten vor eigenem Publikum zumeist recht ansehnlich aus: Fünf Siege in fünf Heimspielen (21:3-Tore) belegen die Stärke der Hönnestädter im eigenen Waldstadion. Doch Sorgen bereitet Spielertrainer Knipps die personelle Situation im Kader: Balci fällt wegen seines Knorpelschadens wohl die gesamte Hinrunde aus, Dlugolentzki laboriert weiter an den Folgen seiner Bänderdehnung, auch „Toni“ Deleo (Rückenbeschwerden) kann nicht auflaufen. Dazu ist der Einsatz von Sahin Murat, dessen Knie nach dem 5:3-Erfolg bei der Reserve des TuS Plettenberg angeschwollen ist, genauso fraglich wie der von Schenke. Zwischen die Pfosten rückt Oguzhan Duru, da Stammtorwart Gaude immer noch Beschwerden plagen. Die Grünenbaumer reisen mit demselben Kader an, der zuletzt den LTV 61 mit 3:0 besiegt hat. „Wir wollen den Trend bestätigen und den siebten Sieg in Folge feiern“, sagt TuS-Trainer Petar Dabovic, „aber Neuenrade ist eine harte Nuss.“ - nico

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