SpVgg Nachrodt rutscht auf Naturrasen aus

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Alexander Elert (rechts) traf für die SpVgg zum zwischenzeitlichen 1:2 aus Nachrodter Sicht.

Nachrodt - Die Rückrunde der SpVgg Nachrodt im Iserlohner Fußball-Kreisoberhaus ist keine erfreuliche. Am Donnerstagabend verloren die Grün-Schwarzen ihr Nachholspiel beim VTS Iserlohn mit 2:4 (1:2) und mussten Platz sieben an die Waldstädter abtreten.

„Leider plätschert die zweite Saisonhälfte dahin, was natürlich auch für mich absolut unbefriedigend ist. Wir kriechen personell aber auf dem Zahnfleisch und Alternativen gibt es keine“, sagt SpVgg-Trainer Uwe Hartmann.

Auf dem tiefen und durch die Regenfälle glitschigen Naturrasen des Leichtathletikstadions am Hemberg hatten einige SpVgg-Akteure am Donnerstag zudem das falsche Schuhwerk dabei und demnach mehr Probleme mit dem Geläuf als mit dem Gegner, der nach 26 Minuten bereits mit 2:0 führte. Nach einer Nau-Flanke gelang Elert aber noch vor der Pause per Kopf der Anschlusstreffer (32.), und Sedlaczek glich kurz nach dem Seitenwechsel nach einer Ecke ebenfalls per Kopf zum 2:2 aus (47.).

Die Gäste besaßen danach gute Möglichkeiten, um den Spieß komplett zu drehen, schlossen jedoch nicht zielstrebig genug ab. Der VTS hingegen setzte auf Konter und hatte mit dieser Taktik Erfolg. Cem Senel netzte nach einem dieser Gegenstöße zum 3:2 ein (53.). Die Sportvereinigung drängte danach auf den neuerlichen Ausgleich, kassierte nach einem laut Hartmann auch berechtigten Foulelfmeter dann aber den vierten Gegentreffer (61.), der den 90-Minüter endgültig entscheiden sollte.

Am Sonntag (15 Uhr) wollen die Nachrodter im Heimspiel gegen den drei Zähler schlechter gestellten Tabellennachbarn FC Hemer Erciyes ihren achten Platz verteidigen. „Die Hemeraner spielen eine gute Rückrunde und sitzen uns im Nacken. Das ist ein richtiges Kaliber. Ziel ist es, dieses Spiel nicht zu verlieren“, sagt Hartmann, der auf Drabek und Wrobel definitiv und eventuell auch auf Ziegler, Ponari und Nau verzichten muss.

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