VfB Altena gastiert beim Tabellenzweiten LTV 61

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Zuletzt lief es für Julian Kroll (rechts) und den VfB Altena keineswegs rund. Am Sonntag soll beim LTV die Trendwende her.

Altena - Sechs Wochen ist es inzwischen her, dass der VfB Altena im Lüdenscheider Kreisoberhaus mit einem 4:0-Erfolg gegen den TuS Stöcken/Dahlerbrück seinen letzten „Dreier“ verbuchte. Am Sonntag soll das gegen den LTV 61 wieder klappen.

Zwar werden die drei Punkte vom vergangenen Sonntag, als der TuS Grünenbaum mangels Masse das Gastspiel in der Burgstadt kurzfristig absagte, den Blau-Weißen kampflos zugesprochen, doch liebend gerne würde VfB-Coach Fitim Zejnullahu mit seinen Schützlingen auch sportlich wieder dreifach punkten. „Es wird echt Zeit, dass wir mal wieder gewinnen“, betont Zejnullahu vor dem Gastspiel am Sonntag beim LTV 61 (13 Uhr, Sportplatz Honsel).

Allerdings dürften die Trauben für die Altenaer beim Tabellenzweiten hoch hängen. Der LTV 61 stellt aktuell die drittbeste Rückrundenmannschaft, holte 26 Zähler aus den vergangenen zwölf Partien und triumphierte zuletzt mit 6:2 beim TuS Neuenrade. Fünffacher Torschütze im Waldstadion und damit Mann des Tages war LTV-Torjäger Patrick Klatt, der inzwischen bei stolzen 36 Saisontoren steht und die Torschützen-Liste der A-Liga anführt.

„Der LTV ist ein harter Brocken. Bei uns muss am Sonntag alles passen, um dort punkten zu können“, sagt Fitim Zejnullahu. Die Trainingseinheiten am Dienstag und Donnerstag fielen aus, da dem VfB-Coach lediglich sieben gesunde Spieler zur Verfügung gestanden hätten.

„Personell gehen wir weiter am Stock. Wir werden am Sonntag zwar eine Mannschaft zusammenbekommen, ich muss aber Anleihen bei der A-Jugend und bei unserer zweiten Mannschaft machen“, berichtet der VfB-Übungsleiter, der unter diesen Umständen schon mit einem Remis am Honsel zufrieden wäre.

„Die Jungs, die angeschlagen sind, müssen jetzt auf die Zähne beißen. Wir müssen kontrolliert Fußball spielen und dürfen uns mit dem LTV auf gar keinen Fall einen offenen Schlagabtausch liefern. Denn dann ziehen wir den Kürzeren“, so Zejnullahu.

Verzichten muss er neben den Langzeitverletzten auch auf Crummenerl (Sprunggelenksverletzung) und Psotta (verhindert). Beim LTV 61 fehlen fehlen Brauckmann, Helbig und Ucan. - Von Lars Schäfer

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