Fußball: Staffeltag

Verbandssportgericht tagt am Montag

+
Auch noch in der Warteschleife: Klaus Scharf.

Kreisgebiet - Wenn am Samstag die Vereins- und Kreisfunktionäre beim Staffeltag des Fußballkreises Arnsberg in Sundern zusammentreffen, dann dürfte auch eine von den Kreisen Lüdenscheid und Beckum unterstützte Beschwerde ein Thema sein. 

Der Kreis Arnsberg beschwert sich nämlich gegen die vom Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA) des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) beschlossene Ermittlung der Kreisliga-A-Aufsteiger zur Bezirksliga. Wie berichtet, stellen die drei Kreise in der Saison 18/19 als einzige im FLVW keinen Direktaufsteiger zur Bezirksliga. 

Neuigkeiten bezüglich der Beschwerde aber dürfte der Arnsberger Kreisvorstand noch nicht haben. Wie Michael Ternes, Vorsitzender des Arnsberger Kreisfußballausschusses, auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte, wird sich das Verbandsportgericht erst am Montag, 16. Juli, mit dieser offiziellen Beschwerde befassen. 

Zur Erinnerung: Der VFA hatte die Beschwerde dem Verbandspräsidium als übergeordnete Stelle vorgelegt. Das Präsidium seinerseits beschloss dann, die Beschwerde an das zuständige Rechtsorgan, das Verbandssportgericht, abzugeben. „Wir sind jetzt gespannt“, sagt Michael Ternes, der mit seinen Mitstreitern darauf hofft, dass der Beschwerde abgeholfen wird und künftig wieder alle 29 Kreise im FLVW mindestens einen Direktaufsteiger zur Bezirksliga stellen. 

Michael Ternes erinnert in diesem Zusammenhang an die Sitzung der Ständigen Konferenz im Dezember 2016. Dort hatten 20 von 29 Kreisvertretern dafür gestimmt, dass jeder Kreis mindestens einen Direktaufsteiger stellen soll. Als der VFA dann im Sommer 2017 die Auf- und Abstiegsregelung der Männer für die Spielzeit 2017/18 verabschiedete, war die Freude insbesondere in den kleineren Kreisen groß. Denn: Alle 29 FLVW-Kreise stellten in der Saison 17/18 mindestens einen direkten Bezirksliga-Aufsteiger. 

Der VFA betonte jedoch zugleich, dass diese Regelung explizit nur für die Saison 2017/18 gültig sei. Trotzdem war das Unverständnis bei den betroffenen Arnsberger Kreisfunktionären dann groß, als der VFA zur Berechnung der Anzahl der Bezirksliga-Aufsteiger nur ein Jahr später das „Hare-Niemeyer-Modell“ einsetzte, das wieder streng und allein nach der Größe des Kreises gewichtet. Die Gründe für diese „Kehrtwende“, wie es Ternes bezeichnet, seien unerfindlich und halbe Aufsteiger nicht zu akzeptieren. 

„Aus unserer Sicht muss ganz klar jeder Meister aufsteigen“, betont Ternes und steht damit auf einer Linie mit den Funktionären aus dem Fußballkreis Lüdenscheid, dem Kreisvorsitzenden Klaus Scharf und seinem eigenen Amtskollegen Georg Heimes. 

Für Ternes und seine Vorstandskollegen sei die neue Aufstiegsregelung schlichtweg inakzeptabel. Ins gleiche Horn stoßen die heimischen Vertreter, die sich der Arnsberger Beschwerde angeschlossen haben. Bis zur Klärung ist aber mindestens bis Montagabend noch Geduld Klaus gefragt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare