KSC macht es auf der Elsewiese wieder spannend

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KSC-Torschütze Jan Marczinkowski im Zweikampf mit dem Plettenberger Andre Bertermann.

Plettenberg -  Bezirksliga-Spitzenreiter Kiersper SC hangelt sich im Fußball-Kreispokal über das Elfmeterschießen von Runde zu Runde. Nach dem Achtelfinalerfolg vom Punkt gegen den TuS Plettenberg musste auch dessen Ortsnachbar SC Plettenberg im Viertelfinale in der „Glückslotterie“ die Segel streichen.

Von Michael Jeide

Nach packenden 120 Minute siegte die Krahmer-Elf auf der Elsewiese letztlich 5:3 und trifft nun im vorweggenommenen Finale auf die FSV Werdohl.

Kierspe begann dominant, mit viel Tempo und körperlich stark. Schon nach zwei Minuten rettete der in die SC-Abwehr beorderte Volkan Öztürk bei Hüttebreuckers Schuss auf der Linie. Die Plettenberger verlegten sich auf Konter, hatten durch Barnewitz (8.) und Mrida (12.) erste Chancen, doch dann traf der frei gespielte Marczinkowski erst den Pfosten und drosch den Abpraller humorlos unter die Latte – 0:1 (15.). Mit diesem Treffer ebbte der Kiersper Druck etwas ab, Wohlfart (29.) und Schmidt (35.) verfehlten aber das Gästetor.

Der Ausgleich ließ dennoch nicht mehr lange auf sich warten. Schlotmann scheiterte zunächst an Spacek (46.), dann startete Tom Barnewitz einen starken Flankenlauf, der er mit einer präzisen Flanke auf den Kopf von Schlotmann krönte. Via Innenpfosten flog der Ball zum 1:1 ins Netz (48.). In der Folgezeit war er ein offener, packender Pokalkampf, bei dem die Torhüter Klose und Spacek immer mehr in den Blickpunkt rückten. Der Plettenberger parierte gegen Bably (65.), Marczinkowski (82.), Inchingoli (93.) und Hoffmann (101.), der Kiersper gegen Mrida (53.) und Schlotmann (72.) und holte die Kugel bei Mridas Freistoß aus dem bedrohten Eck (103.).

Ertürk und Poplawski verschießen

So ging es ins Elfmeterschießen, in dem auf Plettenberger Seite erst Ertürk (übers Tor) und der nur für die Entscheidung eingewechselte Poplawski (Spacek hielt) patzten, während Klose lediglich den Versuch von Eick parierte. So war dann nach Jan Thomas’ Treffer zum 3:5 bereits Schluss, stand der KSC im Halbfinale.

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