Erster Vereinswechsel nach 25 Jahren

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Fast 25 Jahre lang trug Kosta Sarris das Trikot der FSV Werdohl. In diesem Sommer wechselte der 30-Jährige zum TuS Plettenberg.

Plettenberg/Werdohl -  Am Riesei war Kosta Sarris Führungsspieler. Egal, wer in den vergangenen Jahren auf der Trainerbank der FSV Werdohl das Kommando hatte, Kosta Sarris war nahezu ausnahmslos gesetzt. Stammkraft. Dauerbrenner. Identifikationsfigur. Fast 25 Jahre lang trug der inzwischen 30-Jährige das Trikot der FSV – ohne Unterbrechung. Den Verein gewechselt hat Kosta Sarris in seiner Laufbahn nicht. Bis jetzt.

„Ich habe in der F-Jugend bei der FSV angefangen. Das ist fast 25 Jahre her. Der Wechsel jetzt zum TuS Plettenberg ist mein erster Wechsel überhaupt“, sagt Kosta Sarris. Am vergangenen Sonntag stand der 30-Jährige erstmals im blau-gelben Dress beim Trainingsauftakt im Plettenberger Lennestadion auf dem Platz. Nicht nur die Farben des Outfits sind neu, sondern auch die Liga.

Nach erfolgreichen Jahren mit der FSV Werdohl in der Landesliga kickt Kosta Sarris nun eine Etage tiefer. Es war eine Entscheidung, die er nach reiflicher Überlegung getroffen hat. „Es ist Zeit, was anderes zu sehen“, sagt Kosta Sarris. Nachdem am Riesei im Frühling ein Abgang nach dem anderen bekannt wurde und zu dem Zeitpunkt überhaupt noch nicht absehbar war, dass Manuel Sander am Riesei später die Nachfolger von Trainer Fitim Zejnullahu antreten würde, da hatten bereits mehrere Vereine die Fühler nach Kosta Sarris ausgestreckt. „Ich hatte mehrere Angebote“, sagt der 30-Jährige, der sich auf der Position des Außenverteidigers sehr wohl fühlt, aber auch im Mittelfeld mit hohem Tempo die Flügel beackern kann. Ein Westfalenligist klopfte bei Sarris an, auch ein Landesligist und weitere Bezirksligisten sollen Interesse an einer Verpflichtung gehabt haben.

Kosta Sarris entschied sich letztlich nach guten Gesprächen mit Sportchef Markus Hildebrandt für den TuS Plettenberg. Ein weiterer Grund, warum Kosta Sarris ab sofort mehrmals in der Woche von seinem Wohnort Lüdenscheid nach Böddinghausen fahren wird, ist der neue Kader des TuS Plettenberg. „Die meisten Jungs kenne ich, mit einigen habe ich schon in Werdohl zusammengespielt“, sagt Kosta Sarris und nennt Mehmet-Ali Bektas, Roman Klukowski, Nico Spais , Daniel Dintinger oder Kosta Papadopoulos. Auch das Plettenberger Trainer-Duo Domenico Musella und Florent Zejnullahu kennt er schon lange. „Ich bin beim TuS sehr gut aufgenommen worden, da sind coole Jungs dabei“, so Sarris.

Neu ist für den 30-Jährigen, der bei der FSV Werdohl im Seniorenbereich zunächst in der Reserve kickte und später unter der Regie des damaligen Trainers Jörg Rokitte zum Stammspieler des Landesliga-Teams wurde, hingegen die Spielklasse. Die meisten Plettenberger Kontrahenten in der Bezirksliga 5 kennt Sarris (noch) nicht, dennoch ist er davon überzeugt, dass sein neues Team eine gute Rolle spielen kann. „Die Qualität des Kaders ist gut. Ich traue uns einen Platz unter den ersten Fünf zu“, betont Kosta Sarris, der sich auf die neue Herausforderung freut und natürlich auch beim TuS das werden möchte, was er so lange bei der FSV Werdohl gewesen ist – ein Führungsspieler.

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