KSC-Coach: „Nicht verlieren – das ist Pflicht“

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Für den KSC – im Bild Till Becker (links) – steht am Sonntag in Netphen das erste Auswärtsspiel der Saison an.

KIERSPE - Beim zweitbesten siegerländischen Staffel-5-Bezirksligisten der vergangenen Saison steht für den Kiersper SC am Sonntag die erste Auswärtspartie in der neuen Spielzeit auf dem Programm: Zu Gast ist die Krahmer-Elf beim SV Netphen (15 Uhr, Schmellenbach-Stadion), der die letzte Saison – ebenso wie schon die Serie 2011/12 – auf dem fünften Tabellenplatz abschloss. Besser war im Siegerland lediglich Vizemeister Germania Salchendorf.

Allerdings: Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit verlief beim Team von Trainer Alfonso Rubio Doblas durchwachsen. Von „hui“ bis „pfui“ war bei den Testspielergebnissen alles dabei. So verloren die Netphener unter anderen ein Heimspiel gegen den B-Ligisten TSV Siegen mit 1:3. Dafür wusste die Doblas-Elf aber mit zwei Unentschieden bei Landesligisten zu überzeugen. Dem SV Rothemühle trotzten die Netphener ein 3:3 ab, bei RW Hünsborn erreichten sie ein 1:1. Ein Sieg gelang jedoch in keiner Partie – auch nicht zum Bezirksliga-Saisonstart: Das Gastspiel bei Aufsteiger SC Lüdenscheid endete torlos.

Personelle Probleme bei den Blau-Roten

Somit stehen für die Chancen für den KSC also vermeintlich gut, eine Woche nach dem 1:0-Heimsieg zum Saisonstart gegen Hickengrund dem Punktekonto nun sogleich ein oder sogar drei weitere Zähler hinzuzufügen – aber eben nur vermeintlich. So haben die Kiersper zum einen schlechte Erinnerungen an das letzte Aufeinandertreffen mit den Siegerländern: Anfang Mai zeigten die Blau-Roten in Netphen eigentlich eine ihrer besten Rückrundenleistungen, allerdings war die Chancenverwertung viel zu schwach – der SV siegte mit 1:0. Und zum anderen plagen KSC-Trainer Sven Krahmer weiterhin Personalsorgen. So können am Sonntag im Schmellenbach-Stadion neben den Langzeitverletzten Dennis Strongface und Timo Eick auch Thorben Struth, der aufgrund seiner gelb-roten Karte aus dem Hickengrund-Spiel gesperrt ist und wahrscheinlich auch Tom Hoffmann (Knöchelverletzung) nicht ins Geschehen eingreifen. Hinter Hoffmanns Einsatz steht zumindest noch ein großes Fragezeichen.

„Das läuft alles nicht optimal“, sagt Krahmer, der angesichts der personellen Probleme mit einem Remis zufrieden wäre. „Nicht zu verlieren – das ist für uns allerdings Pflicht“, betont der Coach.

Dominic Rieder

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