KSC - FSV und Grünenbaum - TSV

Kreispokal-Halbfinale heute mit spannenden Duellen

Spannung pur verspricht das Halbfinale des Fußball-Kreispokals.

Kreisgebiet - Im Halbfinale des Fußball-Kreispokals stehen heute spannende Begegnungen auf dem Plan. In einem Duell auf Augenhöhe treffen Bezirksligist KSC Kierspe und Landesligist FSV Werdohl aufeinander. Ein ungleiches Kräfteverhältnis herrscht hingegen zwischen den A-Ligisten TuS Grünenbaum und TSV Lüdenscheid.

Kiersper SC - FSV Werdohl (Felderhof, 19 Uhr)

Kiersper SC gegen FSV Werdohl, Bezirksliga-Spitzenreiter gegen den einzigen Landesligisten des heimischen Kreises – diese Paarung im Halbfinale des Kreispokals verspricht Spannung pur. Beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten vor knapp sieben Wochen trennte man sich beim Freundschaftsspiel am Riesei mit einem 1:1-Unentschieden. Entsprechend deutlich fällt die Warnung von FSV-Trainer Alen Terzic aus: „Da haben wir gesehen, dass die Kiersper für die Bezirksliga eine hohe Qualität haben.“

Auch sein Gegenüber, KSC-Trainer Sven Krahmer, weiß um die Stärken des Gegners: „Wir haben uns in den letzten Jahren immer wieder in Vorbereitungsspielen duelliert. Wir wissen, was auf uns zukommt.“ Für das Pokal-Duell darf also mit einem ähnlich knappen Ausgang gerechnet werden. „Wenn überhaupt, liegt die Favoritenrolle sicherlich bei den Werdohlern“, erklärt Sven Krahmer, der dennoch für seine Mannschaft gute Chancen auf den Einzug ins Finale sieht.

TuS Grünenbaum - TSV Lüdenscheid (Kreisch, 19 Uhr)

Denkbar schlechte Voraussetzungen zogen im Vorfeld des Halbfinales zwischen den A-Ligisten TuS Grünenbaum und TSV Lüdenscheid für die Bergstädter auf. Wenn am Kreisch der Anpfiff ertönt, dann wird der Tabellensiebte personell ein eher ungewohntes Gesicht zeigen. Die Begegnung mit den Halveranern kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt – während Trainer Abi Ouhbi im Urlaub verweilt, ist sein „Co“ Ali Yigit beruflich in Griechenland unterwegs. Zudem fehlen dem ohnehin schon gebeutelten TSV-Kader mit Tevfik Yorulmaz und Hüseyin Zorlu (Gelb-Rot-Sperre) zwei Stamm-Akteure. Hinzukommt, dass der Einsatz von Fabrice Kelé, Hayati Eker und Ismail Uzunoglu auf wackeligen Füßen steht.

TSV-Torwart-Trainer Thomas Bräcker wird zusammen mit dem Bruder des Chef-Trainers Farid Ouhbi sowie Fathi Yüksel die Verantwortung an der Linie übernehmen wird.

Das „Vertretungs-Trio“ erwartet mit dem Spitzenreiter ein ungeliebter Gegner. „Der TuS hat in den letzten Spielen nicht schlecht ausgesehen. Trotz der Rot-Sperre gegen Stürmer Daniel Blume ist unser Gegner der klare Favorit“, muss Bräcker eingestehen. „Unser Ziel bleibt dennoch das Finale. Wir werden trotz Form- und Personalkrise unser Möglichstes versuchen. Unsere Spieler sind erfahren genug, um trotz des ganzen Frustes ihr volles Potenzial abzurufen“, betont Bräcker.

„Für uns hat der Pokal einen hohen Stellenwert. Nachdem wir schon soweit gekommen sind, wollen wir bei einem Heimspiel natürlich auch ins Finale und die Chance auf den Titel haben“, erklärt TuS-Trainer Niko Douros vor dem Halbfinalspiel, dass der Plettenberger indes keineswegs als leichte Aufgabe sieht.

„Den TSV zu unterschätzen wäre ein großer Fehler. Zwar ist ihre Saison in der Liga eigentlich gelaufen. Dafür bietet ihnen der Pokal aber die Möglichkeit, die Saison dennoch erfolgreich zu beenden“, warnt der Kreisch-Trainer. Dass der Tabellenführer des Kreisoberhauses, dem im Endspiel ein attraktives Duell mit dem Kiersper SC oder FSV Werdohl winkt, die defensiv zum Teil sehr löchrigen Lüdenscheider in Schach halten kann, zeigte sich erst im Herbst beim 4:0-Erfolg in der Meisterschaft.

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