Fußball-Bezirksliga 5

KSC und TuS: Heimspiele im Abstiegskampf

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Einen Schritt zu spät kommt hier KSC-Stürmer Damiano Intravaia (l.) gegen Altenhofs Torwart Imad Omar. Am Sonntag soll gegen den SC LWL 05 mehr drin sein.

Kiersper SC - SC LWL 05 (Sonntag, 15 Uhr, Felderhof): Wenn der Tabellenneunte auf den Rangzehnten trifft, ist das eigentlich das Duell zweier Mannschaften aus dem Mittelfeld. Doch in der extrem ausgeglichenen Fußball-Bezirksliga 5 ist ein solches Spiel der direkte Vergleich zwischen zwei abstiegsbedrohten Teams. Im konkreten Fall hat der gastgebende Kiersper SC einen Puffer von drei Punkten zu einem Abstiegsplatz, während seinen Gast vom SC LWL ein Zähler von der Abstiegszone trennt.

Die Spielanlage der Kontrahenten, die sich morgen ab 15 Uhr am Felderhof gegenüberstehen, verspricht eine interessante, auf Offensive ausgerichtete Begegnung. Der SC LWL reist mit dem Rückenwind eines 6:0-Sieges gegen den SV Setzen an, der KSC konnte zuletzt in Altenhof nicht überzeugen und verlor nach zuvor drei Siegen erstmals wieder (0:1). Auf der Hut sein muss der KSC in jedem Fall vor dem Sturm der Gäste, denn dieser ist nach Toren der drittbeste der Liga.  Mit Dennis Busenius (11 Treffer), Nick Heimes (8) und Marlon Klein (8) verfügt der SC LWL gleich über drei Akteure, die im Ranking vor dem besten KSC-Schützen Damiano Intravaia (7) liegen. 

„LWL ist eine der spielstärksten Mannschaften der Bezirksliga – ich verstehe gar nicht, warum die so weit unten stehen“, warnt auch Kierspes Trainer Marco Carbotta, der natürlich trotzdem einen Sieg anpeilt. „Anders als in der vergangenen Woche müssen wir diesmal dem Gegner unser Spiel aufdrücken und unsere Qualitäten über die Mitte und über die Außen ausspielen“, sagt er. 

Der Kader ist mit 15 Feldspielern durchaus gut besetzt. Allerdings ist der Einsatz von Andreas Kalman aufgrund seiner am vergangenen Sonntag erlittenen Augenschwellung fraglich und eher unwahrscheinlich. 

TuS Plettenberg - SG Hickengrund (Sonntag, 15 Uhr, Lennestadion): Die Bonuspunkte sind eingesackt – jetzt muss der TuS Plettenberg die Pflichtzähler sammeln, um dem Abstieg aus der Bezirksliga zu entgehen. Denn trotz des unerwarteten 4:2-Sieges gegen Germania Salchendorf sind die Blau-Gelben auf dem 14. Platz geblieben, weil auch die Konkurrenz nicht untätig war. 

Ohne den Erfolg vom vergangenen Sonntag würde das Team von Trainer Kosta Michailidis schon vier Punkte aufholen müssen – so ist es nur einer. Und der Coach ist optimistisch, dass seine Mannschaft nach dem Heimspiel gegen die SG Hickengrund nicht mehr auf einem Abstiegsplatz steht: „Ich denke, die Mannschaft ist dem Druck gewachsen und wird ihre Hausaufgaben machen.“ 

Noch größer als für die Plettenberger ist der Druck beim Schlusslicht aus dem Siegerland. Das schwächste Auswärtsteam der Liga (fünf Punkte) verlor nach der Winterpause bis auf die Begegnung in Niederschelden (2:2) alle Spiele, liegt schon neun Zähler vom rettenden Ufer entfernt. Da ist das Team von Trainer Yannic Brück im 100. Jahr des Vereinsbestehens und in der neunten ununterbrochenen Bezirksligasaison fast schon zum Gewinnen verdammt. 

Aufgeben werden sich die „Hicken“ aber sicherlich noch nicht und so lange weiterkämpfen, wie eine Chance zum Ligaerhalt besteht. Und dass das SG-Team kämpfen kann, musste der TuS Plettenberg im Hinspiel erfahren, als man trotz zweimaliger Führung letztlich in Burbach-Holzhausen noch in Unterzahl mit 2:3 verlor – in der Nachspielzeit, wie eine Woche zuvor in Salchendorf. 

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