Fußball-Landesliga

RWL-Heimpremiere: Gegen Wenden winkt ein Traumstart

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Der Trainer und sein Siegtorschütze vom Auftaktspiel: Bayram Celik und Julian Kroll freuen sich nun mit Rot-Weiß Lüdenscheid auf die Heimpremiere gegen Wenden.

Lüdenscheid – Die Landesliga-Rückkehr ist mit dem 1:0-Erfolg in Drolshagen geglückt. Nun wartet die Heimpremiere: Am Sonntag zur ungewohnten Anstoßzeit um 16 Uhr erwartet Rot-Weiß Lüdenscheid auf dem Nattenberg-Kunstrasen die VSV Wenden.

Es ist das Duell zweier Auftaktsieger des 1. Spieltags, aber auch das Kräftemessen zweier Mannschaften, die sich in der Vergangenheit auch schon in der Verbands- und Bezirksliga heiße Schlachten geliefert haben. Im Hier und Jetzt kommen die Lüdenscheider als hochmotivierter Neuling daher, der gegen Wenden und mithin eine Mannschaft, die in der jüngeren Vergangenheit eher in der unteren Tabellenhälfte der Landesliga zu Hause war, die Chance auf einen Traumstart wittert. 

„Es ist ein Heimspiel, wir wollen uns nicht verstecken“, sagt RWL-Trainer Bayram Celik, „Ziel sind drei Punkte.“ Celik, der mit der Kampf- und Laufbereitschaft seines Teams in Drolshagen sehr zufrieden war, weiß, dass spielerisch noch viel Luft nach oben ist. „Meine Mannschaft braucht noch Zeit, ist noch nicht bei 100 Prozent“, sagt Celik, der sich aber natürlich spielerisch mehr wünscht gegen Wenden. „Wir müssen da viele Dinge besser lösen, ich wünsche mir sichere Ballstafetten“, sagt der Meinerzhagener, der eventuell den jungen Temelkov als Achter an Stelle von Sattler in die Startelf befördern wird, „wir können das besser, haben es auch in der Vorbereitung gezeigt. In Drolshagen war viel Nervosität im Spiel – man darf auch nicht vergessen, dass wir da einen sehr unangenehmen Gegner hatten.“ 

Andi Schneider steht wieder zur Verfügung

Angenehm als Gegner dürften indes auch die Wendener nicht sein. Mit dem erfahrenen Sascha Rokitte, der die Fäden im Mittelfeld zieht und mit Nico Renner nun einen Oberliga-Linksfuß vom TuS Erndtebrück neu neben sich weiß, kommt da ein Gegner, der die Punkte nicht kampflos am Nattenberg abliefern wird. Celik hat Respekt vor dem Gast. „Aber letztlich müssen wir vor allem auf uns schauen“, sagt er. Die Rot-Weißen haben nach der Bezirksliga-Meisterschaft und dem guten Start in die Landesliga-Saison eine breite Brust. 

Verbietet sich dieser Quervergleich? RWL siegte im Pokal gegen Werdohl 7:1 und hätte leicht zehn Tore schießen können, die VSV mühten sich gegen die FSV zum 2:1-Sieg und wackelten am Ende sogar noch. Kleinmachen muss sich das Celik-Team, in dem Andi Schneider wieder zur Verfügung steht, nicht vor der Heimpremiere, ganz im Gegenteil. Auf jeden Fall freuen sich Team und Fans auf diesen besonderen Sonntag nach elf Jahren Bezirksliga. Für einen Auftritt im Hauptstadion ist der Naturrasen zwar noch nicht weit genug. Doch auch auf Kunstrasen steht einem besonderen Fußballtag eigentlich nichts entgegen.

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