Gastgeber erfolgreich am Ball

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Anna Scharnhoop (stehend, 2. v. r.) sicherte der Zweitvertretung des Johannes-Busch-Wohnverbunds mit einem Doppelpack den Final-Sieg in der „Super-League“.

LÜDENSCHEID -  Volle Hütte in der Sporthalle am Stadtpark: Am Samstag reisten acht Einrichtungen (inklusive des Johannes-Busch-Wohnverbunds) aus NRW mit zwölf Teams nach Lüdenscheid, um die zehnte Auflage des Fußballturniers „Johannes-Busch-Cup“ zu bestreiten. Toller Erfolg für die Gastgeber: Die Reserve siegte in der „Super League“, die erste Mannschaft belegte in der „Top League“ den Vize-Platz.

Von Emanuel Holz

Die zwölf Teams traten am Samstag in drei Vierer-Gruppen (Top League, Champions League, Super League), gestaffelt nach Leistungsvermögen, im Modus „jeder gegen jeden“ an. Die Partien dauerten zehn Minuten. Nachdem die Plätze ausgespielt waren, traten der Vierte und der Dritte im Spiel um Platz drei, die beiden Erstplatzierten in einem Finale gegeneinander an.

Die „Zweite“ des Johannes-Busch-Wohnverbunds (Super League), trainiert von LTV-Kickerin Kyra Jendrek und Andreas Neuhaus, hatte die Vorrundenpartie gegen den Finalgegner AWO Siegen II mit 0:1 verloren, ehe Anna Scharnhoop und ihr Team im Finale mächtig aufdrehten. Beide Treffer erzielte die Stürmerin im Endspiel, brachte ihr Team in der umkämpften Partie somit auf die Siegerstraße. Nach Abpfiff feierten die Spielerinnen und Spieler ausgelassen. Während des Turniers konnte sich die Busch-Truppe auf ihre Torhüter Heiko Harms und Jörg Kreinberg verlassen. Harms Erfolgsrezept: „Ich gebe mein Bestes. Nervös bin ich nicht, das war früher mal.“

„Wichtig ist, dass wir leistungsorientiert spielen. Egal auf welchem Niveau, alle wollen als Sieger vom Platz gehen“, stellte Mit-Organisator Jens Kuhn fest. Ähnlich gut lief es für die von Kuhn betreute erste Mannschaft des Johannes-Busch-Wohnverbunds in der Top League. Im Finale gegen den Titelverteidiger, die Hellweg Werkstätten Kamen I ließen die Kicker beste Chancen liegen, überstanden aber kurz vor Schluss eine zweiminütige Unterzahl. Im Neunmeter-Schießen hatten die Gäste die bessern Nerven, bezwangen den Gastgeber mit 2:1.

„Nicht für alle steht der Wettkampfgedanke im Vordergrund. Wichtig neben dem sportlichen Aspekt sind auch die Gemeinschaft und der Teamgeist-Gedanke“, meinte Jens Kuhn, der mit dem Ablauf der Veranstaltung zufrieden war.

Weiterer Höhepunkt des Turniers war das Einlage-Spiel zwischen der „Bürgermeister-Elf“ und einer Busch-Haus-Mannschaft, die 3:1 für die Gastgeber endete. Jendrek markierte zwei, Jens Kuhn einen Treffer.

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