Celik-Schützlinge steuern sicher auf Finalkurs

Einer der beiden Väter des RSV-Sieges: Younes Zaim, der hier von Mike Orlean unfair angegangen wird, erzielte am Dienstagabend zwei Tore für den RSV. - Foto: Machatzke

Lüdenscheid - Vorjahresfinalist RSV Meinerzhagen steht erneut mit einem Bein im Endspiel um den Honsel-Cup. Am Dienstagabend feierten die Celik-Schützlinge gegen den B-Ligisten Polonia Lüdenscheid ihren zweiten Sieg im zweiten Spiel. Der LTV 61 setzte sich gegen den Post SV 2:1 (0:0) durch.

Von Marc Kusche

RSV Meinerzhagen – Polonia Lüdenscheid 5:2 (2:0): Der Favorit wurde seiner Rolle gegen das zwei Klassen tiefer angesiedelte Team vom Lüdenscheider Dickenberg gerecht, hätte angesichts von mehreren Aluminium-Treffern deutlich höher gewinnen können.

Väter des Sieges gab es auf Meinerzhagener Seite gleich zwei: Younes Zaim zeichnete in der 23. und 38. Minute für die ersten beiden Tore verantwortlich, staubte erst nach einem Pfostenfreistoß Inchingolis ab und verwertete beim zweiten Treffer eine mustergültige Vorlage seines italienischen Teamkollegen. 2:0 zur Pause – damit war die Partie praktisch durch.

Nach dem Wechsel bediente Inchingoli diesmal Ihns, der zum 3:0 vollstreckte (51.). Einen Hoppe-Patzer nutzte der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten gut verkaufende B-Ligist zwei Minuten später zum 3:1. Das Ehrentor hatten sich die Polonia-Kicker redlich verdient. Verdient hatte sich indes Giovanni Inchingoli auch seine Erfolgserlebnisse: Der neben Zaim zweite Vater des Sieges traf nach drei Vorlagen noch selbst zweimal zum 5:1 (63., 68.), ehe Roeder nach einer missglückten RSV-Rückgabe zum Keeper zum 5:2-Endstand einschoss.

Schwacher Auftritt des Gastgebers

LTV 61 – Post SV Lüdenscheid 2:1 (0:0): In der ersten Hälfte präsentierte sich ein schwacher Gastgeber, der allerdings trotzdem durch Cilingir (9.), Muti (37.) und Karaca (44.) zu drei guten Chancen kam. Tore waren bis zum Pausenpfiff allerdings Fehlanzeige. Nach dem Wechsel traten die Post-Kicker, die sich bis dahin ordentlich verkauft hatten, nurmehr zu zehnt an, weil einer ihrer beiden Spieler, die auf den Namen Pavlos Platanos hören, zur Spätschicht musste und kein Einwechselspieler zur Verfügung stand. Trotz numerischer Unterlegenheit hatte Klukowski für den Gast die erste Möglichkeit (46.). Danach aber ging alles ganz schnell: Nach schöner Einzelleistung erzielte Özkan Muti das 1:0 (48.), fünf Minuten später drückte er das Leder aus kurzer Distanz zum 2:0 über die Linie.

Dieser vermeintlich sichere Vorsprung machte den LTV indes lethargisch. Fortan hatte Post selbst in Unterzahl mehr vom Spiel, kam durch Klukowski nach einem Missverständnis von Dobbrow und Tatay zum Anschlusstor (60.). Die große Chance zum Ausgleich bot sich Madrari (65.). Er jedoch verzog. In der 86. Minute traf Yilmaz für den LTV mit einem Kopfball nur die Latte, in der Schlussminute verpasste Pavlos Platanos II mit einem 16-Meter-Schuss den Ausgleich. So blieb es beim 2:1-Sieg für den klaren Favoriten.

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