RSV Meinerzhagen nach 3:1 auf dem Favoritenschild

In dieser Szene stoppte der später verletzt ausgeschiedene Burim Aliu (links) Meinerzhagens Rafet Batgün, doch kurz vor der Pause entwischte der RSV-Spieler der Hellas-Abwehr und traf zum 1:0 für seine Farben. Foto: Machatzke

LÜDENSCHEID -   Der RSV Meinerzhagen ist seit Dienstagabend heißester Anwärter auf den Sieg beim Honsel-Cup 2013. Das vorweggenommene Endspiel der beiden Bezirksligisten gewannen die Meinerzhagener gegen den SV Hellas Lüdenscheid 3:1 (1:0). Anschließend setzte sich in einem weiteren Spiel der Gruppe A der LTV 61 6:1 (3:0) gegen TuRa Eggenscheid durch.

SV Hellas Lüdenscheid – RSV Meinerzhagen 1:3 (0:1): Es war ein hochverdienter Sieg im Duell der beiden klassenhöchsten Teams für die Celik-Elf, der jetzt ein Punkt zum Gruppensieg reicht. Allerdings kamen die Meinerzhagener nicht gut in die Partie. Hellas spielte diszipliniert und setzte immer wieder gefährliche Nadelstiche. Gegen Moschopoulos (9.) und Rizzi (15.) parierte Hoppe gut, nach einer halben Stunde ließ er dann einen harmlosen Ball Rizzi vor die Füße fallen – der jedoch war so verdutzt, dass er das Geschenk nicht annahm. So wurde der RSV stärker, hatte Chancen durch Yilmaz (34.), Engel (37.) und Batgün (43.). Beim Führungstor allerdings war tätige Mithilfe von Peter Martyniok im Hellas-Tor nötig – der ließ einen eigentlich nicht so gefährlichen Ball abklatschen, Batgün nutzte die Gunst des Moments und traf zum 0:1-Pausenstand.

RSV hat Partie nach dem Wechsel im Griff

Nach dem Wechsel hatte der RSV die Partie trotz aller Hellas-Bemühungen im Griff, verpasste zunächst durch Engel (56.) und Sahin (62.) das 0:2. Nach 67 Minuten aber stand Sahin gegen die weit aufgerückte Griechen-Abwehr völlig frei und schob zum 2:0 ein. Damit schien die Partie gelaufen, zumal Hellas für den verletzten Aliu (Zerrung) in der Schlussphase keine Wechselmöglichkeit mehr hatte und in Unterzahl zu Ende spielen musste Umso überraschender war das 1:2 durch Krasniq (87.). Ging da noch was? Nein, im Gegenteil. Krämer per Abstauber nach einem Scimeca-Lattenschuss machte in der 90. Minute alles klar.

LTV 61 – TuRa Eggenscheid 6:1 (3:0): Der Ausrichter LTV 61 tat gegen TuRa Eggenscheid etwas für das Torverhältnis – und hat es damit im letzten Gruppenspiel selbst in der Hand, ein Remis gegen Hellas genügt den Schwarz-Weißen. Die TuRa hatte sich noch gar nicht richtig sortiert, da stand es schon 0:1 aus ihrer Sicht: LTV-Neuzugang Klatt verwertete die erste Ecke für den A-Liga-Aufsteiger zum 1:0. Danach kam TuRa zwar besser ins Spiel, doch Chancen hatten weiterhin eher die Gastgeber: Klatt vergab nach Sololauf die Gelegenheit zum zweiten Tor (24.). Verpasstes holte der Stürmer nach, nachdem Zakrzewski erst kläglich an Höhne gescheitert war, aber dann nochmal an den Ball kam und Klatt bediente (35.). Den Hattrick machte Klatt dann nach schwerem Eggenscheider Abwehrschnitzer perfekt (44.).

Den Schwung nahm die Dilks/Glörfeld-Elf nach dem Seitenwechsel mit, Babilon mit strammem Schuss (47.) und Zakrzewski per Kopf (52.) erhöhten auf 5:0, ehe mit den Wechseln der Spielfluss der 61er ins Stocken kam. Sert verkürzte nach einer Stunde, ehe Granzow im Nachschuss nach einer Niedergesäß-Chance das 6:1 machte (74.).

Thomas Machatzke

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