Gleich acht Neuzugänge sollen die Rettung bringen

In der Hellas-Mauer werden in der Restserie der Fußball-Bezirksliga einige neue Gesichter zu finden sein. Der Verein holte gleich acht Neuzugänge.

LÜDENSCHEID -  Arbeitsreiche Wochen liegen hinter Präsident Filippos Parlakoglou. Aber Wochen, die sich für Fußball-Bezirksligist Hellas Lüdenscheid offenbar gelohnt haben: „Wir hatten 17 Spieler beim Training, das war schon lange nicht mehr der Fall“, freut sich der Boss, der akut abstiegsbedrohten Griechen.

Von Jörg Hellwig

Aus einem zur Winterpause drastisch veränderten Aufgebot schöpft er neue Hoffnung für den Kampf um den Klassenverbleib: „Wir wollen auf jeden Fall noch einmal angreifen und den Klassenerhalt noch schaffen“, gibt sich Parlakoglou kämpferisch, nachdem es ihm und seinen Mitstreitern gelungen war, bislang immerhin schon acht Neuzugänge vor der Saisonfortsetzung zum Honsel zu holen.

Und dabei hat der Klub, der in der Hinrunde vor allem an nicht austrainierten Kickern scheiterte, mit Georgios Tsitiridis und Ali Akhabach frühzeitig zwei Trainer verschliss und nach der Interimslösung mit Parlakoglou und Stelianos Palestidis nunmehr auf Niko Lagoudakis als Leader setzt, der mit dem Team die Kohlen noch aus dem Feuer holen soll, nicht nur auf Quantität gesetzt: Allen voran Evrim Kut (einst Oestrich, Hohenlimburg, Hemer und zuletzt Haspe) hat Oberligaerfahrung in den Beinen, auch Mounir El Mabtoul spielte hochklassig, bevor der Ex-Spielertrainer von Türkgücü Lüdenscheid aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen musste.

Offensiv-Hochkaräter auf dem Wunschzettel

In dieser Saison heuerte er beim Westfalenligisten SV Hohenlimburg an. Geballte höherklassige Erfahrung bringen auch zwei altgediente Ex-Hellenen mit, die aber die 40 Lenze bereits überschritten haben: Kosta Nikolaou kommt von Azzurri Schalksmühle und Sebastian Lisiewicz vom B-Ligisten Polonia Lüdenscheid, vom dem mit Viktor Simschew und Andreas Nitka zwei weitere Akteure zum Honsel gekommen sind. Aus Griechenland ist der Ex-Hellene Vassilios Polisakis wieder in die Bergstadt zurückgekehrt und ebenfalls aus Griechenland kommt auch der routinierte Mittelfeldspieler Alexandros Topalidis. Signale dafür, dass Parlakoglou und die Hellas-Führung das Kapitel Bezirksliga noch längst nicht abgehakt haben.

Denn die Griechen haben auch noch die Fühler nach zwei weiteren Offensiv-Hochkarätern ausgestreckt: Auf der Wunschliste stehen noch die Ex-Lüdenscheider Semir Tuz, der die FSV Werdohl verlassen hat, und Hakan Firat – bisher SV Hohenlimburg. „Beide stehen aber auch noch mit anderen Vereinen in Kontakt“, muss sich Parlakoglou noch gegen andere Bewerber durchsetzen.

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