FFC Lüdenscheid startet Trainingsbetrieb nach Saisonende

+
Niko Lagoudakis folgt seinem Bruder zum FFC Lüdenscheid und wird gemeinsam mit Frederik Sip das gleichberechtigte Trainerduo bilden.

Lüdenscheid - Ende November 2018 war er gegründet worden, der erste reine Frauenfußball-Verein in der Bergstadt, der Frauen Fußball Club (FFC) Lüdenscheid. In Person von Ralf Buchmüller (1. Vorsitzender), Marco Lagoudakis (2. Vorsitzender), Marie Stötzel (Kassiererin), Marcel Pabst (Schriftführer) sowie Merle Hempel und Dilara Acar (Kassenprüferinnen) mit Protagonisten, die allesamt eine Vergangenheit beim LTV 61 haben oder aktuell dort noch spielen.

Rund drei Monate sind seit der Gründungsversammlung vergangenen, und in diesem Zeitraum ist bereits einiges geschehen: Eintrag ins Vereinsregister, die Meldung beim Verband läuft, schließlich soll zumindest eine Frauenmannschaft in der Saison 2019/20 den Spielbetrieb in der Kreisliga aufnehmen. Auch das personelle Gerüst ist auf einem Weg, der bei Marco Lagoudakis für puren Optimismus sorgt: „Mit dem aktuellen Stand sind wir super zufrieden, und wir sind noch nicht am Ende angelangt.“

Komplett steht bereits ein vierköpfiges Trainerteam: Bekannt war schon Frederik Sip, der noch für die SG Balve/Garbeck die Schuhe schnürt, als gleichberechtigter Mitcoach kommt Niko Lagoudakis dazu. Der Bruder von Marco ist im heimischen Kreis bestens bekannt durch Engagements bei u.a. RSV Meinerzhagen, Kiersper SC und SV Hellas, steht aktuell noch in Diensten bei den Westfalenliga-B-Juniorinnen des SC Drolshagen. 

Von dort kommen auch seine Tochter Zoe und Niklas Keseberg. die dort als Torwart-Trainer fungieren, dieses Amt dann auch beim FFC bekleiden werden. Zoe Lagoudakis wird als Aktive auch dem Kader angehören, der momentan bereits 18 Spielerinnen umfasst.

Klar ist, dass neben Acar, Stötzel und Hempel auch Nina Lagoudakis und Ana Schönenberg den Weg vom LTV 61 zum FFC finden werden, dazu auch Marie Kristin Buchmüller (SC Drolshagen).

Alle weiteren Neuzugänge sind noch bei anderen Vereinen aktiv, mit Rücksicht auf deren aktuelle Clubs sollen die Namen erst später bekanntgegeben werden. „Mit drei, vier weiteren Spielerinnen sind wir noch im Gespräch, aber 18 Spielerinnen sind schon einmal eine sehr gute Basis“, freut sich der 2. Vorsitzende, der den Startschuss für den Trainingsbetrieb nach Beendigung der aktuellen Serie anvisiert.

Neue Heimat soll dann der Sportplatz Winkhausen in Brügge werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare