Konstruktiver Dialog mit dem FLVW-Präsidium

An einem Tisch: das Präsidium des FLVW und der Vorstand des TuS Grünenbaum.

Halver - 90 Minuten plus halbstündige Verlängerung – und damit genauso lang wie ein richtiges Fußballspiel – dauerte der inzwischen sechste Vereinsdialog des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) am Freitag. Gesprächspartner war dieses Mal der TuS Grünenbaum.

Offen und konstruktiv tauschten sich dabei die Vereinsfunktionäre aus dem Halveraner Norden mit Vertretern des FLVW-Präsidiums und des FLVW-Kreises Lüdenscheid im Vereinsheim am Kreisch aus. Auf großes Interesse stieß der Vereinsdialog bei den Gastgebern. Mit Stefan Westermann (1. Vorsitzender), Norbert Schmidt (Geschäftsführer), Andreas Wolter (2. Vorsitzender), Thomas Langbein (Stellvertretender 2. Vorsitzender), Tom Herberg (Jugendleiter), Jan Rademacher (Sportlicher Leiter) und den beiden Beisitzern Karl Pohlmann und Felix Höngen nahmen gleich acht Grünenbaumer Vorstandsmitglieder aktiv am Gespräch teil. Auf FLVW-Seite repräsentierten Manfred Schnieders (Vizepräsident Fußball), Manfred Deister (Vizepräsident Jugend) und Peter Wolf (Vizepräsident Finanzen) das Präsidium. Kreisvorsitzender Klaus Scharf, Wolfgang Kunde (Vorsitzender des Kreisjugendausschusses) und Radovan Goncin (Kreis-Geschäftsführer) komplettierten die Startaufstellung für den sechsten Vereinsdialog in Westfalen und den ersten im FLVW-Kreis Lüdenscheid.

Beide Seiten hatten bereits im Vorfeld Themen für die Agenda eingebracht, auf deren Basis der Austausch erfolgte. Die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter, Qualifizierungsangebote für Jugendtrainer und Vereinsmitarbeiter sowie die einzelnen Handlungsfelder des FLVW-Masterplans zur Stärkung und Sicherung des Amateurfußballs waren nur einige Themen, die der Fußballbasis aus Halver auf den Nägeln brannten.

Spannende Themen offen besprochen

„Wir haben spannende Themen und Aspekte offen besprochen und einen tollen Dialog auf Augenhöhe geführt“, fasste Manfred Schnieders seine positiven Eindrücke zusammen. Peter Wolf bekräftigte zudem, dass die Verbandsspitze nicht nur im Rahmen des Vereinsdialoges, sondern auch darüber hinaus bei Fragen ansprechbar und jederzeit gesprächs- und hilfsbereit ist.

„Das war ein gelungener Dialog. Ich finde es hervorragend, dass Verband, Kreis und Verein an einem Tisch zusammen kommen und sich gegenseitig austauschen“, zog Stefan Westermann nach dem zweistündigen Dialog ein positives Fazit. Der 1. Vorsitzende des TuS Grünenbaum war bereits im Januar Teilnehmer des zweitägigen FLVW-Zukunftsdialoges im SportCentrum Kamen-Kaiserau und wirkt auch im Rahmen des nachhaltigen Dialoges an der gemeinsamen Entwicklung des Amateurfußballs in Westfalen mit.

Am Freitag hatte der FLVW – auch im Namen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) – ein Netz Adidas „Brazuca“-Bälle als Vereinsgeschenk mitgebracht, die auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien zum Einsatz kamen. Noch bis zum Jahresende wird der FLVW sechs weitere Dialoge in Vereinen durchführen. In den kommenden zwei Jahren folgen 30 weitere Vereinsdialoge in Westfalen. Interessierte Fußballklubs können sich unter vereinsdialog@flvw.de bewerben.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare