Auf den Spuren der Profis

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Fabian Dilks (links) erklärt den Kindern eine der Übungen.

Lüdenscheid - Das Wetter meinte es nicht gerade gut mit den Veranstaltern des Feriencamps Fußballfieber. Dennoch fanden sich 52 Kinder zum Auftakt der Ferien-Veranstaltung auf dem Sportplatz des LTV 61 am Honsel ein.

Sie hatten sich angemeldet, um vier Tage lang unter Fabian Dilks, Rafael Urbasik und Carsten Neumann Fußball zu spielen. Die drei Lehrer haben sich kurzfristig Alexander Niedergesäss als vierten Trainer dazugeholt. „Für uns ist es das erste Mal. Daher war es schwer, mit einer Teilnehmerzahl zu kalkulieren. Wir haben gehofft, dass wir um die 30 Anmeldungen haben, um in drei Zehnergruppen spielen zu können“, sagt Dilks, als er aus dem bis auf den letzten Platz gefüllten LTV-Vereinsheim auf den Sportplatz blickt. Auch drei Mädchen haben sich angemeldet.

Training in vier Gruppen

Bei den Sponsoren mussten noch Utensilien nachbestellt werden, so groß war das Interesse an der Veranstaltung. Die vier Trainer sind (ehemalige) Fußballer mit zum Teil überkreislicher Erfahrung. „Wir haben einige dabei, die im Verein spielen. Manche spielen nur als Hobby. Dementsprechend werden wir auch die Gruppen einteilen, damit das gut zusammenpasst“, erklärt Fabian Dilks das Prozedere. Dem schlechten Wetter wollen die vier Trainer trotzen. „Gute Fußballer spielen auch bei Regen“, geben sie den Kindern mit auf den Weg. Problematisch würde es nur, wenn es gewittert. Dann wird die Zeit für ein Fußballquiz im Vereinsheim genutzt, bei dem die Kinder mit Fachwissen Preise gewinnen können. An vier Tagen wird jeweils mittags und nachmittags in vier Gruppen trainiert, zwischendurch gibt es ein Mittagessen. Schwerpunkte sind Dribbeln, Passspiel, Torschuss und Spielformen. Von den Sponsoren haben die Kinder Trikots, Trinkflaschen und Bälle bekommen.

Gegenseitig helfen 

Die Teilnehmer, erklärt Dilks, kommen aus Lüdenscheid und Umgebung. „Herscheid, Plettenberg und sogar ein Kind aus Freiburg ist hier dabei“, sagt Dilks. Er selbst war Torwart, sein Vater wird bei dem Feriencamp ein Torwarttraining anbieten. Unterstützt werden die Aktiven zudem von einigen Frauen, die für die Verpflegung sorgen. „Seid nett zu ihnen, sonst schmeckt das Essen nicht“, sagt Dilks, und sorgt für Gelächter. Die Kinder sollen Spaß haben, bei dem, was sie tun. „Helft euch gegenseitig. Wenn die Kleineren mal Probleme haben, ihre Trinkflaschen aufzufüllen, sollten die Älteren aushelfen“, sagt Rafael Urbasik. Am Freitag, dem letzten Tag, findet ein großes Abschlussturnier statt. Die Sponsoren kommen für ein gemeinsames Abschlussfoto, die Kinder erhalten außerdem Medaillen.

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