Der Pott bleibt am Riesei

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Die Altherren der FSV Werdohl verteidigten am Samstag den Feldpokal. Zu den ersten Gratulanten der FSV-„Oldies“ gehörte freilich Altherren-Spielleiter Frank Schwarzelühr (hintere Reihe, 2. von rechts).

Werdohl - Die „Oldies“ der FSV Werdohl entwickeln sich allmählich zu Seriensiegern im heimischen Altherren-Fußball. Nach dem Triumph bei der Hallenkreismeisterschaft im März verteidigten die Werdohler Routiniers am Samstag auf eigenen Kunsthalmen den Krombacher-Feldpokal und sicherten sich nach einem 2:0-Finalerfolg gegen den TuS Stöcken-Dahlerbrück den schicken Pott, einen neuen Ball und vor allem weitere 50 Liter Fassbier. Die nächste FSV-Fete kann kommen...

Der Titelkampf am Riesei war ein rundum gelungener. Die FSV verdiente sich als Ausrichter Bestnoten, auf den beiden Kleinfeldern wurde mitunter ansehnlicher Fußball und hinter der Bande reichlich isotonischer Gerstensaft und Deftiges vom Grill serviert. „Ich bin sehr zufrieden. Der Feldpokal war gut organisiert, die Spiele zum Teil sehr spannend und die Stimmung hervorragend“, betonte Altherren-Spielleiter Frank Schwarzelühr nach einem langen Turniertag bei angenehmen Bedingungen und musikalischer Untermalung der bestens gelaunten Turnierleitung.

Der „Schwatte“ hatte für die Siegerehrung nicht nur einen hübschen „Gabentisch“ aufgebaut, sondern auch noch seine kreative Ader aufblitzen lassen. „Ich habe für euch sogar gebastelt“, lachte Schwarzelühr, als er die Gutscheine für die begehrten 50, 30 und 20 Liter Pils an die drei erstplatzierten Teams überreichte.

In der Vorrundengruppe A löste der im Mai 2016 von der FSV als Feldpokalsieger entthronte VfB Altena mit drei Siegen und zwei Unentschieden als Gruppensieger das Halbfinalticket. Durch einen 3:0-Erfolg gegen Polonia Lüdenscheid sicherte sich die FSV Werdohl II in ihrem letzten Vorrundenspiel Rang zwei in der Gruppe und zog mit 10 Zählern noch am TuS Plettenberg (9) vorbei. Vierter in der Gruppe A wurde Polonia (7) vor dem LTV 61 und dem punktlosen TuS Herscheid, der zugleich den einzigen Verletzten des Turniers zu beklagen hatte. Dennis Beitlich wurde mit Verdacht auf Achillessehnenriss und den besten Genesungswünschen aller „Oldies“ ins Krankenhaus gefahren.

In der nur aus fünf Teams bestehenden Gruppe B schoss sich die FSV I mit zehn Punkten an die Spitze und damit in die Endrunde, in die ihr der TuS Stöcken-Dahlerbrück mit neun Zählern folgte. Die Entscheidung um das zweite Halbfinalticket in dieser Gruppe fiel erst im letzten Vorrundenspiel, in dem sich der TSD mit 4:0 gegen den TuS Grünenbaum behauptete. Gruppendritter wurde der TuS Versetal (6) vor Grünenbaum (4) und Portugues Lüdenscheid (0).

Im ersten Halbfinale schossen Zejnullahu (2), Sander und Hempel einen 4:1-Erfolg der FSV im vereinsinternen Duell gegen die eigene Zweitvertretung heraus, für die Fatnassi zwischenzeitlich ausglich. Wesentlich enger war das zweite Semifinale zwischen dem VfB Altena und Stöcken-Dahlerbrück. Tomic glich zwei Minuten vor Schluss die TSD-Führung durch Schindler aus und erzwang die Verlängerung, die torlos blieb. In der „Lotterie“ aus neun Metern netzten zwei der drei TSD-Schützen ein, der VfB blieb ohne Treffer. Im Neunmeterschießen um Rang drei machten es die Burgstädter dann wesentlich besser und sicherten sich mit einem 2:0 gegen die FSV II Platz drei und neben einem Ball noch 20 Liter Pils.

Im Finale hatte der Titelverteidiger zunächst Glück, als TSD-Antreiber Moschopoulos nur die Latte traf. Im direkten Gegenzug brachte „Manni“ Sander die FSV in Führung (4.), Fitim Zejnullahu machte zwei Minuten vor dem Ende mit dem 2:0 dann alles klar für den Gastgeber, der das „Double“ im Anschluss ausgiebig feierte.

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