Halveraner Stadtderby zum Rückrundenstart

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Derbyzeit für die Halveraner A-Ligisten: Zum Start der Rückrunde empfangen Tim Studberg (vorne) und der TuS Ennepe den Ortsrivalen und Favoriten TuS Grünenbaum um Richard Kochta zum Lokalduell in Schwenke.

Halver -  Die Generalprobe ist am vergangenen Wochenende beiden Mannschaften gelungen. Doch vor dem Halveraner Derby zwischen dem TuS Ennepe und dem TuS Grünenbaum am Sonntag (14.30 Uhr, FK Söhnchen-Arena) zum Auftakt der Rückrunde der Fußball-Kreisliga A sind die Rollen klar verteilt.

So gehen die Kreisch-Kicker einmal mehr als Favorit in das Lokalduell, auch wenn die Dabovic/Herberg-Elf als Tabellenfünfter zur Saisonmitte nicht ganz da steht, wo sie von vielen erwartet worden ist. Ebenfalls nicht im erwarteten Abschnitt der Tabelle finden sich auch die Enneper Kicker – nämlich in der Abstiegszone – wieder.

Eine Rollenverteilung, der sich beide Mannschaften vor dem Rückrundenstart durchaus bewusst sind. „Für uns ist ganz klar, dass die Grünenbaumer wie schon im Hinspiel der große Favorit in dem Spiel sind“, sagt Ennepe-Coach Sascha Kloy. Auch Tom Herberg, Co-Trainer der Kreisch-Elf, sieht die Sache ähnlich. „Wir sind uns der Favoritenrolle bewusst und wollen auf alle Fälle mit einem Derby-Dreier in die Rückrunde starten.“

Dass diese Aufgabe für die Grünenbaumer aber trotz des klaren 5:1-Sieges im Hinspiel keine leichte Angelegenheit wird, ist für Herberg ebenfalls klar. „Die Tabellensituation und das letzte Ergebnis spielt in so einem Derby keine Rolle. Deshalb werden wir Ennepe sicher nicht auf die leichte Schulter nehmen“, erwartet der Kreisch-Coach hoch motivierte Gastgeber.

TuS Ennepe ohne Michele Solla

Auf genau diese Einstellung bei seiner Elf hofft auch Sascha Kloy, der gerne etwas Schwung aus dem Sieg gegen den TuS Plettenberg II mitnehmen möchte. „Im Derby und nächste Woche gegen den LTV können wir nichts verlieren. Aber wenn wir voll bei der Sache sind und alles geben, dann können wir sie vielleicht ärgern“, sagt Kloy.

Damit beide Mannschaften ihre Ziele möglichst umsetzen, haben beide Lager auch klare Vorstellungen für die Herangehensweise an das Derby, die in Teilen identisch sind. Sowohl die Kreisch-Kicker als auch die Schwenker streben zu allererst Sicherheit in der Defensive an. Ein Ziel, das vor allem den Ennepern zuletzt durch den ein oder anderen Aussetzer nicht immer allzu gut gelang. Erst danach richtet sich der Blick auf die Offensive, in der die Dabovic/Herberg-Elf zuletzt besser auftrat als die Enneper, die zu oft zu viele Chancen ausließen.

Personell gehen beide Teams ohne große Veränderungen ins Derby. Die Grünenbaumer gehen neben der Rückkehr von Tom Eicker im Vergleich zur Vorwoche unverändert in die Rückrunde, müssen nur auf Nico Müller (Meniskusriss) verzichten, während die Enneper neben dem weiter fehlenden Keeper Steven Miekus (verletzt) auch auf Michele Solla (gesperrt) nicht zurückgreifen können.

Wesley Baankreis

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