Viel Lokalkolorit und Kicken bis zur Geisterstunde

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Am 9. Januar findet die 2015er-Auflage des Mitternachtsturniers des TuS Ennepe statt. Michele Solla (rechts) und der FC Phoenix Halver gehen dabei als einer von sieben A-Kreisligisten und als Titelverteidiger an den Start.

Halver -  22 Spiele in knapp sechs Stunden und ein Ende nach der Geisterstunde warten in knapp drei Wochen einmal mehr auf die Hallenfußballer in Halver, wenn der TuS Ennepe am 9. Januar 2015 zum traditionellen Mitternachtsturnier um den FK Söhnchen-Cup einlädt.

Von Wesley Baankreis

Allzu große Änderungen gibt es beim alljährlichen „Buddenzauber“ der Schwenker auch bei der 2015er-Auflage nicht. So spielt auch dieses Mal viel Lokalkolorit bei der Besetzung des Starterfeldes eine große Rolle. In der Gruppe A tritt neben dem gastgebenden A-Ligisten TuS Ennepe mit dem TuS Grünenbaum der aktuelle Tabellenführer des Kreisoberhauses gemeinsam mit den Ligakonkurrenten Kiersper SC II und TSV Rönsahl, die das Turnier mit dem Kiersper Stadtderby um 18.30 Uhr eröffnen, an.

Die Gruppe B der Vorrunde wird angeführt von Titelverteidiger FC Phoenix Halver, der auf den LTV 61, den TuS Stöcken/Dahlerbrück und den bergischen B-Kreisligisten VfB Kreuzberg trifft. „Mit dieser Besetzung haben wir wieder ein gutes Feld zusammen, bei dem viele lokale Duelle und Spannung warten“, freut sich Frank Kalinowski, Geschäftsführer beim TuS und Organisator des Turniers.

Neben dem größtenteils bewährten Teilnehmerfeld gibt es beim Turnierablauf keinerlei Änderungen. Daher wird auch diesmal in dem ungewöhnlichen, aber überaus reizvollen Modus mit einer Zwischenrunde gespielt, in der selbst die Viertplatzierten der Vorrunde noch die Möglichkeit haben, mit einem Sieg in die Endrunde einzuziehen. Ebenfalls wie bisher wird die Finalrunde dann nicht im K.o.-Modus, sondern in einer einfachen Gruppenrunde ausgetragen. Das letzte Spiel des Abends beginnt planmäßig um 23.50 Uhr, so dass der Sieger des FK Söhnchen-Cups 2015 selbst im Idealfall erst nach Mitternacht feststeht.

Keinen allzu großen Einfluss auf das Turnier werden für die Enneper die neuen Regeln für Hallenfußball haben. „Dinge wie das Anhalten der Uhr in der letzten Minute oder das vorzeitige Ablaufen einer Zeitstrafe bei einem Gegentor in Unterzahl werden bei uns schon immer praktiziert. Einzig bei den Regeln auf dem Feld wird sich ja etwas tun. Aber dafür sind die Schiedsrichter verantwortlich“, erklärt Kalinowski.

Vorerst wie gehabt bleibt auch die Wahl des Spielgeräts und der Tore. „Es gibt in diesem Winter für die Bälle noch eine Übergangsfrist, die wir auch nutzen. Daher werden wir nach jetzigem Stand bei unserem Turnier noch einmal mit einem normalen Fußball spielen“, sagt der Enneper Geschäftsführer. Zudem wird beim Mitternachtsturnier auch wieder auf normale Tore gespielt.

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