VfB Altena: Sportchef Weiß hat ambitionierte Ziele

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VfB-Trainer Ioannis Mavroudis und Sportchef Christian Weiß (im Hintergrund) haben mit dem VfB viel vor.

Altena - Einer überzeugenden Hinrunde im Lüdenscheider Kreisoberhaus ließ der VfB Altena eine durchwachsene bis enttäuschende zweite Saisonhälfte folgen. Unterm Strich aber zogen die Verantwortlichen der Blau-Weißen im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg eine positive Bilanz – und schauen bereits mit Vorfreude auf die Saison 2019/20.

„Mit unserer Hinrunde konnten wir komplett zufrieden sein“, sagt VfB-Sportchef Christian Weiß beim Blick in den Rückspiegel. 21 Zähler aus 13 Partien holte der Aufsteiger aus der Burgstadt in der ersten Saisonhälfte, die er als guter Tabellenvierter beendete. „Wir haben vor der Winterpause auch ein paar Spiele gewonnen, in denen wir nicht so gut gespielt haben“, betont Weiß.

Nach der langen Pause hatten sich die Altenaer um Cheftrainer Ioannis Mavroudis dann Platz zwei und damit die Vizemeisterschaft zum Ziel gesetzt, doch schon nach den ersten Partien im Jahr 2019 wurde deutlich, dass der VfB diese Vorgabe nicht wird erreichen können. „In einigen Spielen fehlte die nötige Einstellung. Natürlich hatten wir auch gute Spiele wie gegen Oestertal oder in Neuenrade dabei. Aber nach dieser Rückrunde können wir froh sein, dass wir in der Hinrunde so viele Punkte geholt haben“, so Weiß. 13 Zähler verbuchten die Mavroudis-Schützlinge in besagter zweiter Saisonhälfte und damit nur einen mehr als die bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfenden SC Lüdenscheid und LTV 61. Weil das Polster aber nach der Hinrunde eben dick genug war, geriet der VfB zu keinem Zeitpunkt in ernsthafte Gefahr. Am Ende reichte es für den Aufsteiger für Rang sieben. Das war vollkommen in Ordnung, obwohl die Luft früh raus war am Pragpaul.

Verlassen konnten sich Nielsen, Westerwell, Messina und Co. stets auf ihren Anhang, der trotz der ernüchternden Heimniederlagen gegen die Reserve des Kiersper SC oder gegen den TuS Versetal der Mannschaft bis zuletzt treu zur Seite stand. Auch das ist der VfB.

Mit Blick auf die kommende Serie gilt es, das Team fußballerisch weiterzuentwickeln. Mit Jannik Benger und Roman Klukowski, die zum Landesligisten FSV Werdohl wechseln, verlassen zwei Leistungsträger das Team, und auch bei Marco Wendland und Kosta Kouressis stehen laut Christian Weiß die Zeichen auf Abschied.

Den vier Abgängen stehen allerdings fünf Neuzugänge gegenüber – und die lassen hoffen auf eine erfolgreiche neue Spielzeit. Vom Staffel-6-Bezirksligisten SC Hennen wechselt Dennis Klejnot zum VfB, vom A-Liga-Absteiger SV Hellas Lüdenscheid holten die Burgstädter Torjäger Stefanos Kafetzis ins Lennetal. Ebenfalls aus der Bergstadt kommen drei weitere „Neue“. Für die Offensive lockten die Burgstädter Massimo Loreto von den A-Junioren Rot-Weiß Lüdenscheids an den Pragpaul, vom Ligarivalen LTV 61 kommen Robin Skerath sowie Bastian Kräuter.

„Wir haben einen Kader beisammen, mit dem in der A-Liga mit der richtigen Einstellung viel möglich ist“, betont Christian Weiß, der klare Vorstellungen vom zukünftigen Abschneiden hat: „Wir wollen auf jeden Fall unter die ersten Drei.“

Weil der Kunstrasen im Reineckestadion in diesem Sommer erneuert wird und auch die elastische Tragschicht, auf der der Belag liegt, ausgetauscht werden muss, stellen sich die VfB-Verantwortlichen auf eine zumindest knifflige Saisonvorbereitung ein. „Vermutlich werden wir nach Dahle ausweichen, aber vielleicht können wir auch den Ascheplatz am Pragpaul für Trainingseinheiten nutzen“, sagt Christian Weiß.

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