Die Innenstadt-Plätze sind komplett ausgelastet

Der SV Hellas ist auch von den Umsetzungen im Trainingsbetrieb betroffen – mittwochs trainieren die Griechen nun immer am Wefelshohl statt am Honsel. - Foto Krüger

Lüdenscheid - Der Mittwoch wird für den SV Hellas ein zentraler Trainingstag sein. Nur: Am Honsel wird man die Griechen mittwochs nicht mehr treffen. Mittwochs – so sieht es der neue Trainingsplan der Stadt Lüdenscheid vor – trainiert der SV Hellas künftig am Wefelshohl. Es ist nur einer von zahlreichen Fällen, in denen Dierk Gelhausen die Fußballer der Bergstadt umgesetzt hat.

Von Thomas Machatzke

„Gerade auf den Sportplätzen im Innenstadtbereich ist es super eng“, sagt Gelhausen, der im Fachdienst Schule und Sport der Stadt für den Sport verantwortlich zeichnet, „so viele Jugend-Mannschaften hatten wir in Lüdenscheid noch nie. Das ist toll für die Stadt. Aber es macht die Planung auch schwierig: Die Plätze sind komplett ausgelastet. Mehr geht nicht.“

Logistisch ist es für Vereine immer schwierig, die Einheiten auf mehrere Plätze zu verteilen. Da die Stadt aber jeder Mannschaft Einheiten zur Verfügung stellen muss, ging es in diesem Sommer nicht anders. Vor allem die Plätze am Honsel, am Nattenberg, am Wehberg und am Wefelshohl platzen aus allen Nähten. Gespräche mit den Klubs haben stattgefunden, „Natürlich wird dann hier und da auch verständlicherweise genörgelt“, sagt Gelhausen, „aber wir sind noch nicht am Ende der Diskussionen. Der Trainingsplan ist zwar erst einmal gültig, aber wir wollen noch optimieren.“

Konkret betreffen die Umsetzungen mehrere Klubs: Der SV Hellas zieht mit neun Mannschaften an einem Trainingstag vom Honsel an den Wefelshohl um (mittwochs). Die Spiele werden aber am Honsel verbleiben. Ebenfalls weg vom Honsel müssen die C2-Junioren des LTV 61 (ebenfalls zum Wefelshohl). Die dritte Trainingseinheit, die die Stadt für Teams auf Bezirksebene bereitstellen muss, hat sie für die LTV-Frauen und -B-Juniorinnen zudem am Dickenberg eingerichtet. Auf dem Platz im Norden der Stadt ist die Auslastung am geringsten.

TSV und Post SV müssen zusammenrücken

Am Wefelshohl müssen durch den Hellas-Zuzug der Türkische SV und der Post SV ein wenig zusammenrücken. Türkgücü Lüdenscheid trainiert ab sofort nicht mehr am Wefelshohl, sondern am Nattenberg, wird aber seine Spiele weiter am Wefelshohl austragen. Die Kicker des Johannes-Busch-Hauses siedeln vom Wefelshohl zum Wehberg um. Da am Wehberg zudem der FC Lüdenscheid nun mehr Trainingszeit nutzen will, muss sich der SC Lüdenscheid ebenso ein wenig einschränken wie Rot-Weiß am Nattenberg durch den Zuzug der Türkgücü-Kicker.

In Winkhausen sieht es wie am Dickenberg dagegen etwas entspannter aus. Allerdings droht auch hier eine größere Auslastung. „Da in Schalksmühle der neue Platz ja nicht so schnell fertig wird, werden wir da wohl ein wenig helfen müssen“, sagt Gelhausen. Gespräche laufen.

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