Kiersper SC mit sechs Zugängen und neuem Co-Trainer

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Zum Trainingsauftakt am Donnerstag konnte Trainer Andreas Wieczorek mit Radion Miller, Lukas Finke und Kevin Weber (von links) drei seiner sechs Neuzugänge begrüßen.

Kierspe - Seit Donnerstagabend rollt auch beim Fußball-Bezirksligisten Kiersper SC wieder der Ball. Beim ersten Aufgalopp konnte Trainer Andreas Wieczorek urlaubsbedingt zwar noch nicht sein komplettes Aufgebot begrüßen, doch dieses wird sich schon in der kommenden Trainingswoche peu à peu vervollständigen.

Bevor der KSC am nächsten Wochenende seine ersten beiden Testspiele absolviert – am 18. Juli gastiert er beim SC Lüdenscheid, am 19. Juli in Niederschelden –, steht den Kickern zunächst einmal Schweiß treibende Arbeit im Grundausdauerbereich bevor. Parallel dazu werden auch erste taktische Elemente ins Programm einfließen, denn Wieczoreks Ziel ist eine auch in puncto Spielsystem größere Flexibilität. Verstärktes Pressing oder auch die Variante einer Drei-Mann-Abwehrkette sind hier die Schlagworte. „Daran“, sagt der Coach, „werden wir Stück für Stück arbeiten.“

Für den 41-jährigen Siegerländer geht es beim KSC nun quasi „richtig los“, nachdem er die Mannschaft erst Anfang Mai vom entlassenen Sven Krahmer übernommen hat: „Bestimmte eigene Vorstellungen auch wirklich umzusetzen, ist in einer laufenden Saison immer schwierig.“ Mit Blick auf die Neuverpflichtungen konstatiert Wieczorek, „dass wir an Qualität wie an Qualität dazu gewonnen haben“.

Neu im Team sind Rechtsverteidiger Radion Miller vom SV Wiehl, die Mittelfeldspieler Marco Carbotta (RW Lüdenscheid) und Savas Moumin (SC Lüdenscheid), und aus der A-Jugend von RW Lüdenscheid kamen Stürmer Lukas Finke und Mittelfeldakteur Richard Dissing zum Felderhof. Last not least ist mit Kevin Weber ein weiterer Youngster neu im Team; das KSC-Eigengewächs schnupperte in der vergangenen Saison im Trikot der A-Liga-Reserve erste Luft im Seniorenbereich. Positiv zudem: Auch die über weiteste Strecken der zurückliegenden Serie verletzten Andreas Kalman und Rafet Batgün stehen wieder zur Verfügung. Darüber hinaus steht Andreas Wieczorek künftig auch ein Co-Trainer zur Seite: Unterstützt wird er vom bis vor einem Jahr beim KSC aktiven Manuel Fernholz. Seine sportliche Laufbahn hat der Innenverteidiger nach einem Mittelfußbruch im Spätsommer beendet und ist nun ins Trainergeschäft eingestiegen.

Was Wieczorek und Fernholz anno 2015/16 von ihren Schützlingen erwarten, formuliert der Erstgenannte kurz und bündig: „Wir wollen natürlich wieder oben mitspielen.“ In den vergangenen drei Jahren verspielte der Kiersper SC seine Chance auf den Landesliga-Aufstieg stets auf der Zielgeraden – und das ist sicherlich auch ein Grund dafür, dass es die Vereinsverantwortlichen nun vermeiden, sich selbst auf den Favoritenschild zu heben. Hinzu kommt, dass die Zahl der potenziellen Top-Teams diesmal größer sein dürfte als vor Jahresfrist. „Die Konkurrenz hat sich gut verstärkt“, stellt KSC-Vorsitzender Thomas Butz fest, und Andreas Wieczorek rechnet mit einer an der Spitze „sehr ausgeglichenen Liga“.

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